Bundesliga

DFL spricht sich für Reinhard Grindel als DFB-Boss aus

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München – Nach langem Zögern hat sich nun auch die Deutsche Fußball Liga für den aktuellen DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel als neuen DFB-Präsidenten ausgesprochen. Die Regional- und Landesverbände hatten dem 54-Jährigen bereits im November ihre Unterstützung zugesagt.

DFL einstimmig hinter DFB-Schatzmeister

Der designierte DFB-Präsident Reinhard Grindel hat endgültig auch die Rückendeckung des Deutschen Profi-Fußballs. Es sei die „einstimmige Auffassung des Ligapräsidenten sowie des gesamten Ligavorstandes, den Vertretern des Profi-Fußballs beim Außerordentlichen DFB-Bundestag zu empfehlen, die Wahl von Reinhard Grindel zum DFB-Präsidenten mitzutragen“, teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag nach der turnusmäßigen Sitzung des Ligaverbands-Vorstands mit.

Grindel blickt nach vorne

Grindel zeigte sich erfreut über die Unterstützung und richtete seinen Blick umgehend nach vorne. „Ich freue mich, dass sich die von mir immer angestrebte einvernehmliche Lösung jetzt abzeichnet. Der außerordentliche Bundestag muss Ausgangspunkt sein, um den neuen DFB zu bauen, dessen Fundament die Einheit des Fußballs aus Amateurlager und Profibereich ist“, sagte der derzeitige Schatzmeister des DFB. Er war bereits im November von den Regional- und Landesverbänden des DFB vorgeschlagen worden, was in Teilen des Profi-Fußballs heftige Kritik ausgelöst hatte.

Zeitnahe Wahl angestrebt

Die Wahl des neuen Präsidenten ist statutengemäß zunächst bis zum nächsten Ordentlichen Bundestag am 3. und 4. November 2016 in Erfurt möglich, bei dem dann eine Neuwahl für die reguläre Dauer von drei Jahren erfolgt. Der vom „DFB geäußerte Wunsch“ nach einer „zeitnahen Einberufung eines Außerordentlichen DFB-Bundestages“ werde vom Profi-Fußball mitgetragen, teilte die DFL mit. „Angesichts der Fülle sowie der enormen Bedeutung der kommenden Aufgaben muss der DFB in jeder Hinsicht handlungs- und entscheidungsfähig sein“, sagte Ligapräsident Reinhard Rauball, derzeit auch einer der beiden DFB-Interimspräsidenten. „Sowohl der DFB als auch die Liga stehen in diesem Jahr vor großen Weichenstellungen, die auf beiden Seiten volle Konzentration erfordern“, ergänzte er.

Über Carsten Ruge

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