Bundesliga

Guardiola: „Tuchel ist einer der besten Trainer der Welt“

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München – Pep Guardiola hat sich auf der Pressekonferenz vor dem Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend positiv über Kollege Thomas Tuchel geäußert und betonte, unabhängig vom Ausgang des Spiels werde das Titelrennen nicht entschieden sein.

Guardiola lobt Tuchel

„Thomas Tuchel ist ein top, top, top Trainer. Er hat in nur zwei, drei Monaten die Mentalität und Spielweise von Borussia Dortmund geändert. Das ist nicht einfach. Es ist eine komplett andere Mannschaft geworden. Aus diesem Grunde ist er einer der besten Trainer der Welt“, lobte Pep Guardiola seinen Kollegen auf Dortmunder Seite. Beide kennen sich persönlich und sollen in der vergangenen Saison sich auch privat getroffen und über Fußball philosophiert haben.

Titel-Rennen wird nicht in Dortmund entschieden

„Fußball ist für die Spieler, wir machen nur Konzepte. Leider können Tuchel und ich nicht spielen“, scherzte Guardiola ein wenig und spielte den Ausgang der Partie herunter. „Es ist natürlich ein wichtiges Spiel, aber nicht das wichtigste. Es gibt danach noch neun Spiele, noch 27 Punkte“, sagte er. Selbst bei einem Erfolg des FC Bayern und wieder acht Punkten Vorsprung auf den BVB „ist es noch nicht vorbei. Es wird bis zum letzten Spiel spannend“. Über die 1:2-Niederlage gegen den FSV Mainz unter der Woche verlor Guardiola wenig Worte: „Wir sind nicht perfekt. Manchmal muss man verlieren um zu sehen, was man investieren muss, um zu gewinnen.“

Werbug für deutschen Fußball

Seine Vorfreude auf das Spiel gegen den BVB sei nun groß, so der Spanier weiter. Dortmund habe eine offensive Mentalität und eine überragende Qualität in der Offensive. Er hoffe auf eine gute Werbung für den deutschen Fußball. Es sei „eines der besten Spiele in Europa gegen eine der besten Mannschaften in Europa“, betonte Guardiola, der auch von den Top-Stürmern auf beiden Seiten schwärmte.

Lob für Lewandowski – Respekt vor Aubameyang

Robert Lewandowski, der mit 23 Toren einen Treffer mehr auf dem Konto hat als BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang, lobte er: „Lewy ist Wahnsinn. Ich hoffe, er kann bis zum Ende der Saison diese Form halten.“ Gegen Aubameyang dürfe Bayern keine „Eins-gegen-Eins-Situationen“ aufkommen lassen, warnte der Trainer des FC Bayern, lieber sei ihm ein „Drei-gegen-Eins“.

„Robbery“ mit Comeback

Lange Zeit waren Arjen Robben und Fanck Ribery verletzt, gegen Mainz starteten beide wieder von Beginn an. Guardiola freute sich über die Rückkehr von „Robbery“ und sagte: „Das ist das beste Duo aller Zeiten. Ich hoffe, sie können noch lange für den Verein spielen.“

Götze im Wartestand

Mario Götze kam dagegen nach Verletzungspause noch nicht zum Einsatz, musste nun bereits vier Spiele von der Bank aus zusehen. „Wir haben sieben Stürmer, ich kann nicht alle spielen lassen. Es liegt nicht an Mario, er ist ein super Mensch.“, rechtfertigte sich Guardiola und ergänzte: „Götze ist stark, aber er ist lange verletzt gewesen.“

Über Daniel Michel

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