Gündogan war besorgt: „Vielleicht wollen sie mich nicht mehr“

München – Ilkay Gündogan wurde als neuer Spieler von Manchester City am Wochenende vorgestellt. Der am Knie verletzte Mittelfeldspieler will zum Derby gegen Manchester United im September wieder fit sein und hat nun verraten, Angst gehabt zu haben, ob ihn Trainer Pep Guardiola auch nach seiner Verletzung im Mai noch verpflichten wollte.

BERLIN, GERMANY - FEBRUARY 06: Ilkay Gündogan of Dortmund is challenged by Fabian Lustenberger of Berlin during the Bundesliga match bewteen Hertha BSC and Borussia Dortmund at Olympiastadion on February 6, 2016 in Berlin, Germany. (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)
Ilkay Gündogan (r.) hat sich für einen Wechsel zu Manchester City entschieden. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Gündogan war zunächst besorgt

„Ich war sehr besorgt über die Reaktionen von Pep und den Klubverantwortlichen. Was denken Sie jetzt nach der Verletzung über einen Transfer? Wird sich etwas ändern? Vielleicht wollen sie mich nicht mehr haben?“, gab Gündogan nun dem Telegraph Einblicke in seine Gefühlswelt.

Telefonat mit Pep half

Doch er habe dann mit Pep Guardiola, damals noch Coach des FC Bayern, telefoniert und ihm vom Vorgang berichtet. Dann habe er Guardiola gefragt, ob die Verletzung einen möglichen Transfer verhindere – Guardiola reagierte laut Gündogan mit einer deutlichen Anwtort: „Nein, defintiv nicht. Ob Du in ein paar Wochen oder Monaten fit bist, ändert für mich nichts. Wir müssen sehen was die Ärzte sagen, aber ich will Dich immer noch verpflichten.“

Rückennummer 16 für Gündogan

Und Gündogan erklärte nun: „Das war das letzte Zeichen für mich, was ich gebraucht habe, um mir zu sagen: Ein Wechsel zu Manchester City ist für mich die richtige Entscheidung.“ Bei den Citizens erhält Gündogan nun  die Rückennummer 16, nicht mehr die Nummer acht – außer Samir Nasri verlässt noch den Klub. Gündogan geht zudem davon aus, dass Guardiola bereits in seinem ersten Jahr erfolgreich mit ManCity sein wird. „Er hebt die Spieler auf ein neues Niveau“, schwärmte der ehemalige Dortmunder über den ehemaligen Bayern-Coach.

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