Bundesliga

Bader will Kader umkrempeln

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München – Die Winterpause nutzen viele Vereine, um Korrekturen an der Mannschaft vorzunehmen. Bei Hannover 96 wird der Umbruch größer ausfallen. Die auf Tabellenplatz 16 zurückgefallenen Niedersachsen halten an ihrem Trainer Michael Frontzeck fest, stellen den Kader für die Rückserie aber neu auf.

Bader sieht Handlungsbedarf

„Wir brauchen ein paar Veränderungen im Kader, gucken auf ganz vielen Positionen. Die Gedanken sind frei“, bestätigt Manager Martin Bader in der Bild-Zeitung die Umbaupläne und fügt an: „Unsere Hauptaufgabe ist: Wir brauchen absolute Verstärkungen, Spieler, die uns sofort weiterhelfen. Aber wir müssen auch auf der Bank stärker werden, müssen den Konkurrenzkampf insgesamt erhöhen.“ Aus diesem Grund sucht Bader Zugänge in allen Mannschaftsteilen.

Hrgota und Schöpf mögliche Kandidaten

Mögliche Kandidaten seien Branimir Hrgota (Mönchengladbach), Alessandro Schöpf (Nürnberg) sowie Norwegen-Talent Iver Fossum (Stromsgodset). Auch Ex-Bayern-Spieler Takashi Usami soll ein Thema bei 96 sein. Die angepeilten Verpflichtungen von Stefan Kießling, Josip Drimic oder Timm Klose erwiesen sich als nicht realisierbar.

Vier Spieler sollen gehen

Um Platz für Neuverpflichtungen zu haben, plant Bader auch Aktivitäten auf der Abgabenseite. „Wir werden uns im Januar mit allen hinsetzen und in Ruhe besprechen. 96 wird keinen Spieler wegschicken“, kennt Bader die bestehenden Verträge. Dennoch möchte er gerne Angreifer Mevlüt Erdinc sowie Ex-U21-Nationalspieler Andre Hoffmann in der Winterpause von der Gehaltsliste streichen können. Außerdem stehen Maurice Hirsch und Vladimir Rankovic vor einem Wechsel.

Über Maximilian Riepenhof

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