Bundesliga

Hasebe will in Frankfurt bleiben

am

München – Makoto Hasebe spielt bereits seit acht Jahren in Deutschland. Der 32-jährige Kapitän der japanischen Nationalelf fühlt sich in der Bundesrepublik pudelwohl.

Verbleib in Frankfurt möglich

„Die Gespräche mit dem Verein sind richtig gut. Ich denke, noch ein paar Sachen müssen geklärt werden, dann möchte ich gerne hier bleiben“, sagte der Hasebe, der bei Eintracht Frankfurt spielt, in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Zu einem baldigen Karriere-Ende meinte er: „Das entscheide ich jetzt noch nicht. Aber ein paar Jahre möchte ich noch spielen“.

Zukunft als Trainer?

Dies muss jedoch nicht unbedingt in Deutschland sein. „Japan oder die USA wären für mich auch interessant“, stellte Hasebe fest. Die Chinesen dürften dagegen eher schlechte Karten haben, auch wenn sie zurzeit Stars aus Europa mit viel Geld ködern. „Für mich ist Geld nicht das Wichtigste“, so Hasebe. Sport-Direktor Hübner nannte den 32-Jährigen zuletzt den „Franz Beckenbauer Japans“. „Da hat er zu groß gegriffen. Beckenbauer ist eine Legende auf der Welt“, kommentierte Hasebe, der nach seiner Karriere in Deutschland den Trainerschein machen will.
„Ich will bei einem Profi-Verein arbeiten. Und ich will noch einmal zur Universität und Sport-Management studieren“, verkündete der Japaner.

Ein Leben als Einzelgänger

Spielerberater möchte der Routinier nicht werden. „Das ist viel Stress. Man hat mehr Verantwortung für einen Menschen. Und manche Berater denken nur an Geld. Das ist nicht meins“, stellte er klar. Hasebe ist als Einzelgänger bekannt. „Ich bin Single. Ich wohne alleine. Ich gehe immer alleine zum Essen. Mein Leben ist ganz auf Fußball ausgerichtet. Essen, schlafen, Training, Pflege. Meine Zeit gehört im Moment ganz dem Fußball“, sagte er. Hasebe isst zwar gerne auch in Paris, doch auch die deutsche Küche hat es ihm angetan. „Ich mag auch Schnitzel. Aber nicht so oft. Lieber Fisch, ist gesünder. Aber ich esse manchmal auch Schokolade. Aber nur ein, zwei Stückchen. Und dann denke ich, dass ich dadurch vielleicht nicht genug Energie habe auf dem Platz in der letzten Minute. Solche Gedanken gehen mir durch den Kopf“, erzählte Hasebe.

[dppv_emotions]

 

Über Tobias Huber

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.