Hasenhüttl freut sich auf Fußballparty gegen Köln – Sabitzer und Burke angeschlagen

Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig erwartet Karnevalssamstag im Heimspiel der Bundesliga gegen seinen Ex-Klub 1. FC Köln eine Fußballparty.

Hasenhüttl freut sich auf die Begegnung mit dem FC Köln (Photo by FIRO/FIRO/SID/)
Hasenhüttl freut sich auf die Begegnung mit dem FC Köln (Photo by FIRO/FIRO/SID/)

„Köln spielt die beste Saison seit langer Zeit. Sie haben eine fantastische Entwicklung genommen, verfügen über viel Qualität. Ich freue mich auf ein Fußballfest“, sagte der Österreicher.

Besonderen Respekt zeigte der 49-Jährige vor FC-Torjäger Anthony Modeste, der nach 17 Toren mit Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang die Torschützenliste anführt. „Mit seinen Laufwegen ist er sehr wichtig für die Mannschaft. Er ist im Umschaltspiel schwer zu markieren und macht dabei noch viele Tore. Ein tolles Gesamtpaket“, so Hasenhüttl.

Obwohl Hasenhüttls Team am letzten Spieltag durch den 2:1-Sieg bei Borussia Mönchengladbach den Rückstand zu Spitzenreiter Bayern München auf fünf Punkte verkürzen konnte, sieht er RB nicht als Bayern-Jäger. „Das ist keine Mannschaft, mit der wir in Konkurrenz gehen. Es ist schön, wenn wir den Titelkampf etwas offen gestalten, aber am Ende wird Bayern wieder Meister.“

Hasenhüttl, der als Profi von 1998 bis 2000 für den FC  spielte, sieht in den Karnevalsfeiern der Kölner keinen Vorteil für seine Mannschaft: „Sie haben sich trotzdem professionell vorbereitet und werden uns die Punkte nicht kampflos überlassen.“

Neben den Langzeitverletzten Yussuf Poulsen und Lukas Klostermann muss RB womöglich auf Oliver Burke verzichten. Der schottische Stürmer konnte wegen Oberschenkelproblemen in der laufenden Woche nicht trainieren. Marcel Sabitzer wurde wegen Problemen im Adduktorenbereich am Donnerstag im Training geschont.

Zu einem möglichen RB-Interesse an Dortmunds Defensivspieler und Weltmeister Matthias Ginter wollte Hasenhüttl nichts sagen: „Ich bin weit davon entfernt, jede Personalie zu kommentieren.“

Gegner Köln kündigte indes an, dass die Ultras des Vereins aus Protest gegen das Vereinskonstrukt RB nicht nach Leipzig reisen. Mehrere Hundert Fans der aktiven Szene werden stattdessen das Spiel der zweiten Mannschaft in Köln gegen Wattenscheid 09 verfolgen.

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