Hasenhüttls Ziel: Ein „großer und etablierter Verein werden“

am

München – RB Leipzig hat ein starkes Signal gesetzt, indem die Angebote für Emil Forsberg und Naby Keita ausgeschlagen wurden. Trainer Ralph Hasenhüttl zeigte sich im kicker unbesorgt über deren Gemütszustand: „Sie wissen sehr wohl, was sie an uns haben.“ Für den Coach waren diese Zeichen ein wichtiger Baustein für die Zukunft.

Kader konnte zusammengehalten werden

Hasenhüttl verfolgt große Ziele mit den Leipzigern: „Langfristig wollen wir ein großer und etablierter Verein werden. Und da ist das, was wir in diesem Sommer gemacht haben, ein bedeutender Schritt dahin.“ Häufig schon hatten Mannschaft, die schnell nach oben durchmarschierten, ihre Probleme damit, den Kader beisammen zu halten. Nicht so RB, die sich nur von Ersatzspielern trennten.

Bei den Neuzugängen eine klare Linie verfolgt

„Wir sind uns treu geblieben und haben versucht, das umzusetzen, wofür wir stehen“, erklärte der Österreich den Weg der Leipziger. „Wir haben die Spieler bei uns behalten, die wir ausgebildet und entwickelt haben.“ Mit Jean-Kevin Augustin, Brumo, Konrad Laimer oder Yvon Mvogo fanden erneut hochtalentierte Akteure den Weg nach Sachsen.

Ziel: Gesund und nachhaltig wachsen

Der Verein wolle dabei organisch wachsen und Jahr für Jahr die Gehaltsobergrenze anheben. Erst waren es drei Millionen Euro, diesmal 4,5 – keiner der Neuzugänge übersteigt diesen Wert. „Wir suchen keine Abkürzung zum Erfolg. Wir versuchen, gesund und nachhaltig zu wachsen“, so Hasenhüttl, der erneut die Riesenaufgabe hat, „die Jungs zu entwickeln, die Diamanten zu schleifen.“

Über Christopher Michel

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.