Bundesliga

Heidel-Nachfolger ein Bremer?

von

am

München – Während der Abgang von Christian Heidel beim FSV Mainz 05 noch nicht offiziell ist, wird hinter den Kulissen offenbar schon dessen Nachfolger gesucht. Ganz oben auf der Liste steht wohl Bremens Rouven Schröder. Werder-Vorstand Klaus Filbry bestätigte erste Kontakte zwischen Schröder und dem FSV.

Schröder in Mainz Alternative Nummer eins

In Sky90 sagte Filbry, dass der aktuelle Werder-Sportdirektor Schröder die Nummer eins für die Nachfolge von Heidel in Mainz sei. Das habe Schröder ihm und Geschäftsführer Thomas Eichin telefonisch mitgeteilt. Allerdings wollte Filbry das Thema nicht zu hoch hängen, da noch nicht einmal sicher sei, dass Heidel den FSV sicher verlässt. „Von daher wird das Thema gerade ein bisschen heißer gekocht als es überhaupt ist. Es gibt Gespräche, darüber hat Rouven uns sauber informiert. Alles Weitere müssen wir in der nächsten Woche abwarten“, so Filbry.

„Alles spekulativ“

Im Hinblick auf die sportlich angespannte Situation bei den Hanseaten zeigt sich Filbry überraschend gesprächsbereit, auch wenn die Personalie nicht zur rechten Zeit käme: „Die Situation ist natürlich nicht ganz günstig für uns, wir sind im Abstiegskampf. Er ist eine wichtige Person bei uns. Man müsste sich in Ruhe hinter den Kulissen unterhalten und eine Lösung finden, die für beide Seiten akzeptabel ist. Noch ist aber alles spekulativ.“

Bremer Weg weiterhin richtig

Momentan liegt Bremen mit 20 Punkten aus 21 Spielen auf Rang 16, Filbry bleibt aber trotz der Abstiegsbedrohung zuversichtlich. „Die Mannschaft hat die Qualität, den Charakter und insbesondere die Einstellung, dass wir das schaffen werden“, so Filbry, der Bremen auf dem richtigen Weg sieht. „Man muss einen klaren Weg haben. Den haben wir mit dem Werder-Weg auch beschrieben. Wir investieren in das Thema Ausbildung und Nachwuchsleistungszentrum. Das ist ein wichtiger Baustein.“

Über Max Rinke