Bundesliga

Heidel: „Es wäre respektlos von mir, sich jetzt dazu zu äußern“

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München – Folgt Christian Heidel in Gelsenkirchen auf Horst Heldt? Diese Frage beschäftigte in letzter Zeit viele Menschen in Fußball-Deutschland. Auch wenn in den kommenden Tagen Klarheit herrschen soll, will Heidel selbst sich nur auf das Sportliche fokussieren.

„Ziel ist der Klassenerhalt“

Im Interview mit dem Kicker formuliert der Mainzer Manager klar die Ziele für diese Saison: „Unser Ziel ist immer der Klassenerhalt. Und mit 30 Punkten ist dieses Ziel noch nicht erreicht. Es gibt keine Gründe, Ziele zu korrigieren“, außerdem ergänzt er „Wir haben eine gute Mannschaft, ein gutes Trainerteam und eine gute Atmosphäre in der Truppe und im Verein.“

Heidel sieht Mainz immer mehr in der Lage des Verkäufers als des Käufers: „Das ist doch seit Jahren Business as usual in Mainz, und es wird sich künftig nicht ändern, dass Topleute bei Mainz 05 den nächsten Schritt machen wollen, können und dürfen. Seit dem Wiederaufstieg 2009 haben wir nicht ein einziges Mal auf einem Abstiegs- oder Relegationsplatz gestanden, und trotzdem ist jede Saison für uns gefühlt schwer.“ Da liegt es für in nahe, dass es auch wirtschaftlich sicher schwierig werden wird „in neue Dimensionen vorzustoßen“. Sportliche könne man sich aber noch verbessern, kommentierte er gegenüber dem Kicker.

Schwierige Aufgabe gegen Schalke

Am kommenden Freitag trifft Heidel mit Mainz auf den FC Schalke 04. Über seinen möglichen zukünftigen Arbeitgeber möchte Heidel nur sportlich reden und sich nicht zu einem möglichen Engagement äußern: „Es wäre respektlos von mir, sich jetzt dazu zu äußern. Schalke ist am Freitag eine ganz schwierige Aufgabe, die wir zu bewältigen haben. Das ist sehr reizvoll.“

Lieber spricht der Manager des FSV über Trainer Martin Schmidt. Dem Schweizer traut er eine lange Karriere in Mainz zu: „Er hat hierfür alle Anlagen und ein großes Herz für diesen Verein und diese Stadt“, so Heidel im Kicker. Und weiter: „Er hat in Ruhe weitergearbeitet und nichts verändert, denn es gab keinen Grund. Wir haben gegen Bayern, den BVB, Schalke und Leverkusen verloren. Das kann passieren und ist nicht nur uns passiert. Die Heimniederlage gegen Werder Bremen war allerdings komplett unnötig.“

Ob Heidel auch zukünftig mit Schmidt zusammenarbeitet, lässt er offen. Die Frage nach Schalke beschäftigt Fußball-Deutschland also weiterhin.

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