Bundesliga

Heldt bei S04: „Ich bleibe fokussiert“

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München – Nur noch bis zum Saisonende hat Horst Heldt die Zügel als Manager des FC Schalke 04 in der Hand. Ab der kommenden Spielzeit soll der aktuelle Manager von Mainz 05, Christian Heidel, der neue starke Mann neben Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies bei den Knappen werden.

Doch im Interview mit Sport-Bild äußert sich Heldt zu der Situation und verdeutlicht, dass er weiterhin die Entscheidungen bei den Westfalen trifft.

Wichtige Personalentscheidungen

„Ich habe zuletzt wichtige Personalentscheidungen bei Schalke getroffen. Wir, das heißt Andre Breitenreiter und ich, machen nach intensiver Absprache das, was wir aus Überzeugung für den Verein für richtig halten“, blickt Heldt zum Beispiel auf die Vertragsverlängerungen von Ralf Fährmann und Shooting-Star Leroy Sane. Auch die Gespräche mit Weltmeister Benedikt Höwedes über die Verlängerung dessen Arbeitspapiers hat Heldt intensiviert.

Professionelles Verhältnis zu Tönnies

Der 46-Jährige fühlt dabei die volle Unterstützung des Aufsichtsrates, auch wenn der Boss hinter seinem Rücken die Verpflichtung von Heidel forciert hat. „Der Aufsichtsrat hat mir öffentlich das Vertrauen bis zum Ende meines Vertrages ausgesprochen“, gibt Heldt einen Einblick in seine Gefühlswelt und fügt weiter an: „Ich rede wöchentlich mit Clemens Tönnies. Er ist mein Ansprechpartner im Aufsichtsrat. Wir behandeln die Themen, die Schalke betreffen, auf ganz professionelle Art und Weise.“

Heldt stolz auf seine Zeit

Auch Wehmut oder Ärger über die entstandene Situation kommen beim Manger der Knappen nicht auf. „Ich lasse mir meine Zeit auf Schalke von niemandem kaputt machen. Ich fokussiere mich total auf meine Arbeit“, blickt Heldt auf das Erreichte während seiner Amtszeit.

Im Juli 2010 wechselte Heldt vom VfB Stuttgart nach Gelsenkirchen und übernahm 2011 die Geschicke als Manager. In dieser Zeit konnten knapp 100 Millionen Euro Schulden getilgt und viele junge Spieler in das Profiteam integriert werden. Darüber hinaus qualifizierten sich die Schalker in jedem Jahr für einen internationalen Wettbewerb.

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