Heldt rechnet mit Kritikern ab

München – Knapp sechs Monate noch, dann ist die Zeit von Manager Horst Heldt bei Schalke 04 wohl beendet. Doch der 46-Jährige will sich damit noch nicht groß beschäftigen.

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Manager Horst Heldt ist weiter voll auf seine Arbeit fokussiert. Foto: CHRISTOF STACHE / AFP / Getty Images

100 Mio. Euro Verbindlichkeiten abgebaut

„Ich bin voll und ganz auf meine Arbeit fokussiert und spüre keinen Druck, mir da jetzt Gedanken machen zu müssen.“, sagte der Manager in einem Bild-Interview. Stattdessen rechnet Heldt lieber mit seinen Kritikern ab. „Seitdem ich als Manager für Schalke tätig bin, haben wir gemeinsam nahezu 100 Millionen Euro an Finanzverbindlichkeiten abgebaut. Wir haben während dieser Zeit dreimal in Folge die  Champions-League-Qualifikation geschafft, was Schalke zuvor nie gelungen ist“, stellte er klar und betonte: „Dazu hatten wir mit den Verkäufen von Manuel Neuer und Julian Draxler die beiden größten Transfereinnahmen der Vereinsgeschichte.“

Großer Anteil an unbefriedigender Saison

Dazu hätte sich viel rund um den Verein getan. „Sehr wichtig war die Erweiterung der Knappenschmiede,
die bei meiner Ankunft brach lag und heute eine der Top-Jugendakademien in Europa ist. Dazu haben wir eine Fußballschule aufgebaut, die mittlerweile in der ganzen Welt für Schalke wirbt“, sagte Heldt. Der Schalke-Manager ist aber auch selbstkritisch. „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich auch einige Entscheidungen getroffen habe, die sich im Nachhinein nicht als positiv herausgestellt haben. Nicht umsonst habe ich vor der Saison auf der Mitgliederversammlung klar gesagt, wie groß mein Anteil an der vergangenen unbefriedigenden Saison war“, so Heldt.

Hoffnung auf „geile Rückrunde“

Der 46-Jährige freut sich auf die noch ausstehenden Partien. „Jetzt will ich, dass wir eine geile Rückrunde spielen und das will ich mitgestalten“, sagte Heldt. Danach könnte er eine Auszeit machen, wobei die eigene Verwandtschaft im Mittelpunkt stehen würde. „Verpasste Zeit mit der Familie kann man nicht mehr nachholen“, stellte er klar.

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