Hertha knackt 100-Millionen-Marke – Gegenbauer bleibt Klub-Chef

München – Werner Gegenbauer ist als Präsident von Hertha BSC im Amt bestätigt worden. Der 65-Jährige wurde auf der Mitgliederversammlung des Klubs mit 911 Ja-Stimmen zu 100 Gegenstimmen wiedergewählt. Für den Unternehmer ist es die dritte Amtszeit seit 2008.

100-Millionen-Marke wird durchbrochen

Zudem wird die Hertha mit dem künftigen Etat erstmals in der Klub-Geschichte die 100-Millionen-Euro-Marke durchbrechen. Für die kommende Saison ist ein Budget von 102,3 Millionen Euro angesetzt. „Es zeigt sich, dass wir Schritt für Schritt in eine neue Dimension vorstoßen. Die 100-Millionen-Euro-Grenze zu durchbrechen, ist ein Meilenstein“, sagte Herthas Geschäftsführer Ingo Schiller.

Höhere TV-Gelder für Hertha

Ein positiver Faktor für die Hertha durch den sportlichen Erfolg – vergangene Saison Abstiegskandidat, nun Europa-League-Qualifikant: Die TV-Gelder steigen von 24,1 auf 40,5 Millionen Euro an.

Neues Stadion soll kommen

Der Klub einigte sich darüber hinaus mit der Landesregierung auf einen neuen Mietvertrag für das Olympiastadion ab 2017. Die Laufzeit soll laut Berliner Morgenpost acht Jahre betragen. Der Senat wollte die Stadionmiete eigentlich verdoppeln, dies ist nun nicht mehr der Fall. Bislang zahlte Hertha knapp vier Millionen Euro pro Jahr an Miete. Gleichzeitig will der Klub aber auch den Bau einer eigenen Fußball-Arena vorantreiben.

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