Herthas Problemfall: Zieht es Kurt in die Türkei?

Vor einigen Jahren wurde Sinan Kurt noch als eines der größten Versprechen im deutschen Profifußball gehandelt. Nach dem eindeutigen Rüffel, den er sich von Trainer Pál Dárdai eingefangen hatte, spielt Kurt bei Hertha BSC keine Rolle mehr. Ein Abgang noch im Sommer gilt als wahrscheinlich. Galatasaray Istanbul scheint interessiert.

Türken wollen Sinan Kurt (Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Zukunft am Bosporus?

Die türkische Zeitung Fotospor berichtet von einem Interesse Galatasarays an Sinan Kurt. Demnach wollen die Istanbuler den bei Hertha BSC aussortierten Flügelstürmer an den Bosporus holen. Im letzten Test der Alten Dame gegen ‚Gala‘ (2:1) saß der 21-Jährige neben Genki Haraguchi und Valentin Stocker in zivil auf der Bank. Gut möglich, dass der Klub vom Bosporus neben der Partie zum ersten Mal Kontakt zu Kurt aufnahm.

Dárdais Rüffel spricht Bände

„Ich bin mit Sinan unzufrieden, das weiß er auch selbst. Ich habe ein Problem, wenn man junge Spieler immer wieder motivieren muss“, sagte Herthas Trainer Pál Dárdai vor Kurzem der Bild. „Mentalität ist bei mir das Wichtigste, er muss nur seinen Arsch bewegen.“ Nicht nur die Aussagen, sondern auch der Platz auf der Bank waren ein deutlicher Fingerzeig in Richtung Kurt, dem die Hertha bei einem passenden Angebot trotz Vertrag bis 2019 keine Steine in den Karriereweg legt.

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