Schaaf mit klarem Auftrag

München – Mission Klassenerhalt. Für Trainer Thomas Schaaf mittlerweile ein gewohnter Auftrag. „Ich stelle mich jeder Aufgabe immer mit voller Hingabe, solange ich einen Sinn dahinter sehe und es spannend finde“, so der 54-Jährige im Sport1-Interview.

Frankfurt's coach Thomas Schaaf reacts during the German first division Bundesliga football match Eintracht Frankfurt vs FC Bayern Munich in Frankfurt am Main, central Germany, on November 8, 2014. AFP PHOTO / DANIEL ROLAND RESTRICTIONS / EMBARGO DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE DURING MATCH TIME TO 15 PICTURES PER MATCH. IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO IS NOT ALLOWED AT ANY TIME. FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images)
Thomas Schaaf geht mit viel Elan an seine neue Aufgabe in Hannover. Foto: DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images

Schaaf beobachtete Hannover

Doch Schaaf weiß, dass die ersten Tage zählen. Ein gewisses Kribbeln sei durchaus da gewesen. „Eine Anspannung war natürlich da. Ich war aber nicht nervös. Ich will schnell wieder reinkommen in die Arbeit und alle neuen Aufgaben zügig und gut bewältigen.“ Schon während seiner Bremer-Arbeit sei sein norddeutscher Blick nach Hannover gegangen. „Ich habe gesehen, dass in Hannover gut gearbeitet wird. Und dass dort ein großes Potenzial schlummert“, erklärte Schaaf.

Klassenerhalt im Fokus

Dieses muss der Coach nun herauskitzeln. Dazu gilt sein Blick dem aktuellen Kader, aber auch möglichen Neuverpflichtungen will sich Schaaf nicht in den Weg stellen: „Wir werden nicht herum experimentieren, sondern nur Spieler holen, die eine Bereicherung sind. Es wird wichtig sein, Fehler so zu minimieren, dass sie nicht mehr viele Punkte kosten.“ Nur 21 Treffer hat Hannover in den ersten 17 Spielen erzielt. Hier will Schaaf ansetzen: „Die Offensive muss verstärkt werden, um vorne effektiver zu sein. Wir müssen uns mehr Chancen herausspielen und besser im Abschluss werden. Das sind unsere Ziele.“ Sein Vertrag gilt bis 2017. Darüber hinaus will sich der 54-jährige Trainer erst einmal nicht binden, sondern einzig und allein den Blick Richtung Klassenerhalt richten.

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