Hilbert spricht von Abschied aus Leverkusen – geht es zurück nach Istanbul?

Zehn Tage lang bereitete sich Bayer Leverkusen im US-amerikanischen Orlando auf die restlichen Spiele der Saison vor. Nicht mit dabei war Reservespieler Roberto Hilbert. Der 32-Jährige spricht inzwischen offen über seine Absichten, das Rheinland zu verlassen.

LEVERKUSEN, GERMANY – MARCH 02: Roberto Hilbert of Leverkusen runs with the ball during the Bundesliga match between Bayer Leverkusen and Werder Bremen at BayArena on March 2, 2016 in Leverkusen, Germany. The match between Leverkusen and Bremen ended 1-4. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Hilbert ohne Chance auf Einsätze

Große Chancen auf Einsatzminuten in der Rückrunde der Saison werden Roberto Hilbert nicht mehr ausgerechnet. Durch die jungen Tin Jedvaj (21), Benjamin Henrichs (19) und Danny da Costa (23) gilt der etatmäßige Rechtsverteidiger unter Cheftrainer Roger Schmidt nur noch als „Auslaufmodell“. Lediglich zweimal stand Hilbert im Spieltagskader und kam bei der Pokalblamage in Lotte (5:6 n. E.) auf seinen einzigen Einsatz in dieser Spielzeit.

Abgang im Winter zeichnet sich ab

Da Schmidt den achtfachen deutschen Nationalspieler nicht mit ins Winter-Trainingslager nahm, bahnt sich für den gebürtigen Oberfranken nun ein Wechsel im Winter an. Hilbert sei inzwischen auf der Suche nach einem neuen Verein, bestätigte Schmidt gegenüber der Bild. So lange bis der Verteidiger einen neuen Verein gefunden hat, darf er sich aber noch bei der Werkself fit halten.

Hilbert spricht offen über Vereinswechsel

Hilbert selbst schlägt in dieselbe Kerbe wie sein Trainer und deutete auf ein klärendes Gespräch hin: „So ist das Geschäft, wir haben das eine oder andere Thema beiseite gelegt. Wir haben das unter vier Augen besprochen, das ist alles okay.“ Der 32-Jährige glaube nicht daran, dass sich an seiner Situation in der nächsten Zeit etwas ändern werde, weshalb es besser sei, getrennte Wege zu gehen.

Wohin wird es den Abwehrrecken ziehen?

Bei welchem Klub Hilbert anheuern möchte, weiß er noch nicht. „Ich habe Familie, Frau und Kinder, die zur Schule gehen. Ob Ausland oder Deutschland – eine gewisse Richtung kann ich noch nicht angeben, weil es viele Wege gibt. Es ist nicht so einfach“, so der Bayer-Profi. Zum Thema werden könnte eine Rückkehr nach Istanbul, wo er drei Jahre lang für Besiktas auflief. Auch ein zahlungskräftiger Zweitligist wäre eine Option.

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