Bundesliga

Hitzfeld: „Bayern wird vielleicht etwas verhaltener spielen“

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München – Es war eine der Meldungen des noch jungen Jahres 2016: Pep Guardiola übernimmt ab kommenden Sommer die Millionen-Truppe von Manchester City. Der Nachfolger bei den Bayern ist kein Geringerer als Carlo Ancelotti. Ottmar Hitzfeld glaubt, dass sich dadurch auch die Taktik beim Rekordmeister ändert.

„Bayern wird verhaltener spielen“

Er selbst war Deutscher Meister, Pokalsieger und Champions League Sieger. Und das sogar mit zwei unterschiedlichen Vereinen. 1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit dem FC Bayern München. 2014 scheiterte Ottmar Hitzfeld als Trainer der Schweizer Nationalmannschaft im Achtelfinale an Argentinien. Jetzt äußert sich der ehemalige Meistercoach zum aktuellen und zukünftigen Bayern-Trainer.

Hitzfeld sieht vor allem eine taktische Änderung durch Ancelotti auf das Münchner Spiel zukommen: „Bayern wird vielleicht etwas verhaltener spielen, nicht mit dem unglaublich hohen Pressing wie unter Guardiola.“ Dem Italiener attestiert der ehemalige Schweizer Nationalcoach ein anderes Spiel: „Ancelotti lässt auch ein bisschen mehr in die Tiefe spielen und schneller umschalten“, so der 67-Jährige im Interview mit Sport1.

Ancelotti als „anderer Typ“

Auch charakterlich sieht der ehemalige Trainer der Bayern einen Unterschied zwischen Guardiola und Ancelotti. Den etwas älteren Ancelotti schätzt er ruhiger ein: „Er ist ein anderer Typ, hat eine andere Mentalität. Er ist nicht so emotional, eher ein ruhiger Trainer.“ In einem Punkt wird sich in München allerdings nichts ändern, da ist sich auch Hitzfeld sicher: „Er wird mit den Bayern die notwendigen Titel holen.“ Damit es spannend bleibt, kann die Bundesliga nur hoffen, dass sich Hitzfeld in diesem Punkt vielleicht irrt.

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