2. Bundesliga

Hitzfeld verteidigt Effenberg

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München – Der ehemalige Bayern-Trainer moniert zu wenig Respekt von Paderborns Präsident Finke gegenüber des Ex-Trainers. Er hätte sich für Effenberg weitere Spiele auf der Bank des SCP gewünscht.

„Greuther Fürth schlagbar“

„Ich habe gehofft, dass Stefan noch zwei, drei Spiele bekommt, um das Ruder rumzureißen. Und ausgerechnet jetzt, wo man Zuhause mit Greuther Fürth auf einen Gegner trifft, den man schlagen könnte, zieht das Präsidium die Reißleine“, ärgerte sich Hitzfeld bei Sky.

„Wilde Aussagen“ in der Öffentlichkeit

Vor allem das Verhalten von Präsident Wilfried Finke kann der 67-Jährige nicht nachvollziehen. „Ich glaube, dass Effenberg vom Präsidenten zu wenig Respekt bekommen hat. Herr Finke hat schon immer in der Öffentlichkeit wilde Aussagen getätigt und ihn unter Druck gesetzt“, sagte Hitzfeld. Er räumte aber auch ein, dass es sportlich unter Effenberg für die Ostwestfalen nicht gut lief. „Letzten Endes entscheiden natürlich immer die Punkte. Und Stefan hat zu wenig Punkte geholt“, sagte Hitzfeld. Präsident Finke hatte Effenberg am Mittwoch per Telefon entlassen und in einer Pressekonferenz von einer „unerträglichen Situation“ gesprochen.

 

 

Über Carsten Ruge

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