Bundesliga

Hitzfeld: Alaba „Geschenk des Himmels“

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München – Bayerns Trainerlegende Ottmar Hitzfeld traut dem FC Bayern in dieser Saison noch einiges zu. Ein Sonderlob gibt es für David Alaba und Pep Guardiola.

Guardiola „hat den FC Bayern geprägt“

„David Alaba ist ein Geschenk des Himmels, er könnte auch auf der Nummer 10 spielen. Er hat eine hohe Spielintelligenz“, lobte Hitzfeld den Österreicher in einem Interview mit dem Donaukurier. Doch auch der scheidende Guardiola wird vom früheren Bayern-Coach gelobt. „Er hat den FC Bayern geprägt, die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler weiterentwickelt, und hat mit seiner Spielidee auch dem deutschen Fußball viel gegeben“, so der 67-Jährige.

Hitzfeld glaubt an Weiterkommen

Hitzfeld glaubt nicht, dass Bayern im Achtelfinale der Champions League an Juventus scheitern könnte. „Juventus hatte im Herbst eine leichte Krise, jetzt wieder Selbstvertrauen durch ihre Siegesserie. Die Italiener sind vor allem in der Defensive gefestigter. Trotzdem wird es aus meiner Sicht kein Duell auf Augenhöhe, da es die Bayern aufgrund ihrer individuellen Klasse richten werden, vor allem wegen ihrer überragenden Offensive um Robert Lewandowski, Thomas Müller, Arjen Robben, Douglas Costa und Kingsley Coman“, verkündete er. Selbst die Ausfälle vieler Abwehrspieler sei kein Problem. „Bayern will und wird das Spiel im Griff haben, es beherrschen, einen hohen Rhythmus gehen – das ist die Philosophie von Guardiola. Dominanz durch Ballbesitz ist das Ziel, dazu ein hohes Offensivpressing, so bekommt der Gegner kaum die Chance, die Bayern in der Abwehr unter Druck zu setzen“, erläuterte Hitzfeld.

„Bayern hat die bestmögliche Alternative gefunden“

Er glaubt auch, dass Guardiola die Doppelbelastung  stemmen kann, schließlich müsse er sich auch um seinen neuen Verein Manchester City kümmern. „Man kann das gut trennen, es erhöht aber den Druck für einen persönlich. Daher ist großer Einsatz gefordert, die Doppelbelastung ist enorm. Aber es gehört zum Trainerjob dazu“, konstatierte der 67-Jährige. Viel Lob bekommt auch sein Nachfolger. „Bayern hat die bestmögliche Alternative gefunden. Ancelotti ist ein renommierter Trainer, der bei jedem großen Klub Titel geholt hat. Es ist ideal, dass die Entscheidung so früh gefallen ist. Er kann sich nun auf Bayern und die Bundesliga vorbereiten, dazu Deutsch lernen“, sagte Hitzfeld.

Schweini immer noch wichtig für DFB

Zudem äußerte er sich im Donaukurier über seinen ehemaligen Schützling Bastian Schweinsteiger. „Die Europameisterschaft ist sein großes Ziel, er ist der Kapitän von Joachim Löw. Er wird alles daran setzen, 100 Prozent einsatzfähig zu sein. Er muss nun die körperlichen Voraussetzungen schaffen für sein Comeback. Aber ich kenne Bastian. Er hat eine Top-Einstellung, eine enorme Willenskraft. Für Löw und die Nationalelf ist er immer noch sehr wichtig“, stellte Hitzfeld fest.

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