Bundesliga

Hoeneß denkt über Zukunft in Ruhe nach

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München – Uli Hoeneß wird am kommenden Montag die JVA Rothenfeld nach 21 Monaten verlassen. Ob er bei Bayern wieder das Amt des Präsidenten übernimmt, ließ er noch offen. Sicher ist: Der 64-Jährige wird weiterhin im Jugendbereich tätig bleiben.

Hoeneß möchte wieder „Fan sein“

Uli Hoeneß möchte nach seiner Haftentlassung alles in Ruhe auf sich zukommen lassen und plant in Ruhe seine Zukunft. Er sagte im Kicker, dass er in den nächsten Monaten „Fußball genießen, ins Stadion gehen und wieder Fan sein“ möchte. Die wichtige Entscheidung, ob er wieder das Präsidentenamt beim FC Bayern München übernehmen möchte, ließ er offen. Für den Juni plane er zunächst einen großen Familienurlaub – danach werde er eine Entscheidung fällen.

Ziel: Nachwuchsbereich weiter reformieren

Hoeneß richtet seinen Fokus aktuell verstärkt auf den Nachwuchsbereich der Münchener. Seit dem glorreichen Trio Thomas Müller, Holger Badstuber und David Alaba konnte sich kein Jugendspieler mehr bei den Profis durchsetzen. Der so ehrgeizige Hoeneß musste erkennen: „Man kann da nichts erzwingen.“ Immerhin: Auf seine Initiative hin wurden neue Strukturen geschaffen, das neue Nachwuchsleistungszentrum soll im kommenden Jahr fertiggestellt sein. Die Suche nach Toptalenten gestalte sich aber schwierig, vielen – so kritisiert er – fehle es an der nötigen Einstellung. Er denkt allerdings nicht ans Aufgeben: „Ich habe es jetzt verinnerlicht, da bleibe ich dran.“

Hoeneß hält Laudatio für Jupp Heynckes

Hoeneß rückt am 13. März erstmals wieder in den öffentlichen Fokus, wenn er für seinen Freund Jupp Heynckes eine Laudatio erhält. Der Ex-Trainer, der mit den Bayern das historische Triple gewann, erhält in Mönchengladbach den Ehrenring seiner Heimatstadt. Ansonsten lautet das Motto: Fußball genießen – und die schwierigen Ereignisse der letzten 21 Monate in Ruhe verarbeiten.

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Über Christopher Michel

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