Gericht: Hoeneß erpresst, verleumdet und ausspioniert

München – Uli Hoeneß ist vorzeitig auf Bewährung aus der Haft entlassen worden. Doch die Zeit hinter Gittern scheint für den ehemaligen Bayern-Präsidenten eine Art Martyrium gewesen zu sein.

Uli Hoeneß musst in Haft einiges durchmachen, wie jetzt der Focus berichtet. (Foto: Goran Gajanin-Pool/Getty Images)
Uli Hoeneß musst in Haft einiges durchmachen, wie jetzt der Focus berichtet. (Foto: Goran Gajanin-Pool/Getty Images)

Erpresst, verleumdet, ausspioniert

Die Zeitschrift Focus hat aus dem Bericht der vorzeitigen Entlassung von Uli Hoeneß düstere Neuigkeiten ans Licht gebracht. Demnach soll der ehemaligen Bayern-Präsident während seiner Haftstrafe verleumdet, erpresst und ausspioniert worden sein. Ein Fall der Erpressung ist sogar schon publik, der Täter bereits verurteilt.

„Psychische Belastung“ und „medilae Beobachtung“

Hoeneß wurde am 29. Februar aus der Haft entlassen, was nur die Hälfte der eigentlichen Inhaftierung darstellt. Er soll während der Haft unter „psychischen Belastungen“ gelitten haben und unter „totaler medialer Beobachtung “ gestanden haben. Trotz all dem hat Uli Hoeneß seine Haft vorbildlich abgesessen, sowie die ihm zugeteilten Arbeitsaufgaben „gewissenhaft und sorgfältig“ erledigt haben, hieß es im Bericht. Er habe sich auch nicht „für etwas Besseres gehalten. All das soll dazu geführt haben, den Ex-Bayern-Boss vorzeitig zu entlassen.

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