Europa League

Höwedes: „Schade, dass der liebe Fußballgott nicht immer gerecht ist“ – Stimmen Schalke-Amsterdam

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München – Die Trauer war groß nach dem Ausscheiden des FC Schalke 04 aus der Europa-League. Benedikt Höwedes haderte mit höheren Mächten und Trainer Markus Weinzierl attestierte seinem Team „eine tolle Moral“.

Höwedes „kritisiert“ Fußballgott

Benedikt Höwedes lieferte eine treffende Einschätzung der Ereignisse vom Donnerstagabend: „Wir haben einen wunderbaren Europapokal-Abend erlebt. Wir haben von der ersten Sekunde an gezeigt, dass wir etwas gutzumachen haben. Wir haben uns in der Halbzeit noch mal Mut gemacht, machen dann die zwei Tore, in der Verlängerung sogar das dritte“, zitiert Sport1 den Schalker Spielführer. Dass es dann trotzdem nicht gereicht hat, das war für den 28-Jährigen einem Gegentor aus dem Nichts geschuldet: „Und dann kriegen wir gefühlt mit der ersten Chance von Ajax so ein Eier-Tor. Das ist unglaublich enttäuschend. Man kann jedem auf dem Platz und auf den Rängen nur ein riesiges Kompliment aussprechen.“ Trotz der Niederlage war er bemüht die positiven Aspekte zu betonen: „Wir haben allesamt ein Riesen-Spiel abgeliefert und hatten mit den Zuschauern zusammen ein Riesen-Erlebnis. Schade, dass der liebe Fußballgott nicht immer gerecht ist. Aber das ist halt Fußball.“

Weinzierl lobt „tolle Moral“

Für Trainer Markus Weinzierl wäre seine Mannschaft der verdiente Halbfinalist gewesen: „Dass wir heute verloren haben, ist äußerst bitter und unglücklich. Es geht jetzt darum, diese Niederlage zu verdauen. Wir hätten das Halbfinale verdient gehabt, weil wir eine tolle Moral gezeigt haben. Ich kann den Spielern nur ein Kompliment für eine gute Leistung machen.“ Sein Gegenüber Peter Bosz räumte ein glückliches Weiterkommen ein und lobte den Willen seines Teams: „Ich bin sehr stolz. Wir haben keinen guten Fußball gespielt und waren am Ende nur noch mit zehn Spielern. Da kann man nur stolz sein, wie die Leute geackert haben.“

Über Stefan Katzenbach

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