Hofmann wittert letzte Chance unter Hecking

Für stolze acht Millionen Euro wechselte Jonas Hofmann im Januar des vergangenen Jahres zu Borussia Mönchengladbach. Die ihn ihm gesteckten Erwartungen waren groß – offenbar zu groß. Seit seiner Ankunft am Niederrhein hinkt der ehemalige Junioren-Nationalspieler seiner Form weit hinterher. Der Wechsel auf Dieter Hecking bietet ihm die letzte Chance, sich bei den Fohlen durchzusetzen.

Jonas Hofmann will sich in Gladbach durchsetzen. Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Keine Chance unter Schubert

Noch unter der Leitung von Andre Schubert stand Jonas Hofmann im bisherigen Saisonverlauf nur zweimal in der Startformation von Borussia Mönchengladbach. Weitere Einsätze von Beginn an blieben dem flexiblen Mittelfeldspieler vergönnt. Seine letzte Chance am Niederrhein heißt Dieter Hecking. In Darmstadt wusste Hofmann bei seiner ersten Bewährungsprobe im Ansatz zu überzeugen.

Bietet ihm Hecking eine Perspektive?

Gegen die Lilien fand Hofmann gut ins Spiel und hatte schon in der 7. Spielminute die Chance zur Führung – Michael Esser parierte jedoch. Im Anschluss legte er auf Raffael quer, der kläglich vergab. Von Minute zu Minute ließ Hofmanns Leistung nach, was in der 70. Minute durch seine Auswechslung bestätigt wurde. Hecking scheint Gefallen am 24-Jährigen gefunden zu haben. Der weiß, dass dies seine letzte Chance im Fohlen-Dress sein wird.

Hofmann schwört sich ein

„Ich hatte im Trainingslager ein gutes Gespräch mit ihm. Herr Hecking hat mir gesagt, worauf‘s ankommt. Ich glaube, dass ich das jetzt gut umgesetzt habe. Durch den Wechsel ist neues Feuer drin, das kommt mir zugute“, sagte Hofmann zur Bild. Bis 2020 ist sein Kontrakt in der Vitusstadt noch datiert. Der gebürtige Heidelberger weiß, dass es seine letzte Chance ist, sich durchzusetzen: „Jetzt muss ich dranbleiben, Woche für Woche, Training für Training, damit der Trainer bald gar nicht mehr an mir vorbeikommt.“

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