Illgner: Horn muss Perspektive aufgezeigt werden

München – Nach der erfolgreichen Vertragsverlängerung mit Chef-Trainer Peter Stöger startet der 1. FC Köln am Samstag in die Rückrunde der Bundesliga. Die Hinrunde hat der FC mit einem zufriedenstellenden neunten Platz in der Tabelle abgeschlossen. Erheblichen Anteil daran hatte mit seinen Paraden Torwart Timo Horn.

Cologne's goalkeeper Timo Horn plays the ball during the German first division Bundesliga football match FC Koeln vs VfL Wolfsburg , on August 22, 2015 in Cologne, western Germany. The match ends 1-1. AFP PHOTO / PATRIK STOLLARZ RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)
Timo Horn wehrte in der Hinrunde 78,7 Prozent der Torschüsse ab. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Illgner fürchtet Abgang von Horn

Der ehemalige Kölner Torhüter Bodo Illgner sieht den Schlussmann des FC in der nächsten Saison jedoch bei einem anderen Klub. „Auch wenn ich mich vielleicht unbeliebt mache – das ist nicht unrealistisch. Gerade wenn man weiß, was Klubs in England zahlen können“, so der Weltmeister in der Bild-Zeitung. Für einen Verbleib Horns sieht der 48-Jährige jetzt den FC am Zug: „Wenn man Timo aber in Köln eine Perspektive aufzeigen kann und die Entwicklung der Mannschaft so weitergeht, wäre es interessant zu sehen, wenn er noch einige Jahre beim FC bleiben würde.“

Hector Stammspieler bei der EM?

Der ehemalige Mittelfeldspieler des FC, Bernd Cullmann, blickt auf eine andere Konstante aus der vergangenen Hinrunde. Er sieht Linksverteidiger Jonas Hector mit guten Chancen für eine Stammplatz bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich: „Das traue ich Jonas (Hector, Anm. d. Red.) zu, denn er hat sich in der Bundesliga und auch in der Nationalelf etabliert. Natürlich muss jetzt der zweite Schritt in der Karriere kommen, er muss seine starken Leistungen bestätigen. Das Potenzial dazu hat der Junge auf alle Fälle“, so der 66-jährge zur Bild-Zeitung.

„Es ist nie zu früh, um international zu spielen.“

Für die Geißböcke werden sowohl Hector als auch Horn in der Rückrunde entscheidend sein, um in der ersten Bundesliga zu bleiben. Selbst das internationale Geschäft ist zumindest für Ex-Stürmer Toni Polster nicht unrealistisch: „Es ist nie zu früh, um international zu spielen. Das sind Erfahrungen, die gerade junge Spieler prägen. Und unmöglich ist es ja nach der Hinrunde nicht, auch wenn die Mannschaft hin und wieder Probleme mit dem Erarbeiten und Verwerten von Chancen hatte. Dennoch sage ich: Der FC ist eine unangenehme Mannschaft, wer gegen Köln hinten liegt, hat es schwer.“

Am Samstag muss der VfB Stuttgart ins Rhein-Energie-Stadion zu dieser „unangenehmen Mannschaft“. Egal welches Ziel sich die Mannschaft selbst gesetzt hat, der erste Schritt sind drei Punkte für den FC, natürlich mit Timo Horn und Jonas Hector.

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