Hrubesch prophezeit Süle eine große Karriere und stellt Gnabry auf eine Stufe mit Aubameyang

München – Horst Hrubesch arbeitet bereits seit 1999 für den DFB und hat einen besonderen Blick für Talente. Der 67-Jährige findet lobende Worte für Sandro Wagner, Serge Gnabry und Niklas Süle – und kitzelt Mario Gomez.

DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch bewertet die Spieler. (Foto: Karina Hessland/Bongarts/Getty Images)

Lob für Wagner…

Sandro Wagner hat am 17. Spieltag gegen den FC Augsburg bereits zum zehnten Mal für die TSG Hoffenheim zugeschlagen. Dem Angreifer gelang der Führungstreffer beim 2:0-Sieg der Kraichgauer. Der neue (Interims-)DFB-Sportdirektor Hrubesch will Bundestrainer Joachim Löw in Nominierungsfragen keine Tipps geben. Er lobte den Angreifer im kicker dennoch: „Er bringt auf jeden Fall alles mit: Körper, Kopfball, Technik. Und Biss.“ Eine Eingliederung in den Kader hänge allerdings von verschiedenen Faktoren ab: „Du musst ihn aber wollen. Und er muss sich einfügen.“

… Süle…

Bei Teamkollege Niklas Süle hatte Löw da bislang keine Bauchschmerzen. Der Innenverteidiger wechselt nach der Saison zum FC Bayern München. Hrubesch traut Süle zu, sich durchzusetzen: „Ja. Bei ihm geht noch mehr. Er ist cool und hat sogar einen Kreuzbandriss überwunden.“

… und Gnabry!

Ob ihm Serge Gnabry von Werder Bremen in die bayrische Hauptstadt folgt? Der pfeilschnelle Offensivmann überzeugt bei Werder regelmäßig mit guten Leistungen, weshalb ihn Hrubesch mit einem Topstürmer vergleicht: „Ein gesunder Gnabry kann 15 Tore schießen und spielen wie Aubameyang.“

Hrubesch kitzelt Gomez

Von diesem Status ist Mario Gomez derzeit noch weit entfernt. Immerhin gelang dem Angreifer am Samstag der Siegtreffer für den VfL Wolfsburg gegen den Hamburger SV. Einen Freifahrtschein würde ihm Hrubesch deshalb noch nicht ausstellen und kitzelt ihn mit einer deutlichen Ansage: „Auch Mario Gomez muss arbeiten, tun und machen, Tore schießen.“

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