Bundesliga

Hübner stellt Modeste an den Pranger

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München – Das Aufeinandertreffen zwischen dem 1.FC Köln und Eintracht Frankfurt hatte es in sich, acht gelbe Karten verteilte Schiedsrichter Felix Zwayer insgesamt. Eine Szene erregte die Gemüter aber besonders.

Hübner: Modeste soll bestraft werden

Nach einem Foul von Frankfurts Marco Russ im Mittelfeld stehen sich dessen Teamkollege Marc Stendera und FC-Stürmer Anthony Modeste Kopf an Kopf gegenüber. Der Kölner geht plötzlich zu Boden und wälzt sich theatralisch auf dem Rasen – dabei hatte der Frankfurter keine Anstalten einer Kopfnuss gemacht, wie die TV-Bilder eindeutig belegten.

Das Verhalten von Modeste versetzte vor allem Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner im Anschluss an die Partie in Rage. Der forderte sogar eine Strafe für den Kölner Angreifer. „Der Schiedsrichter hatte eh schon den Faden verloren. Was Modeste macht, nämlich eine Rote Karte zu provozieren, gehört sich nicht. Da muss man überlegen, so einen Spieler auch mal zu bestrafen“, wird Hübner von bild.de zitiert. Sowohl Stendera als auch Modeste wurden vom Referee mit Gelb verwarnt.

„Blödsinn“, den keiner sehen will

Die Showeinlage des Kölners kam auch bei den Verantwortlichen des FC nicht gut an, Modeste wurde offenbar von Sportdirektor Jörg Schmadtke bereits abgemahnt. „Wenn nichts ist, muss er nicht umkippen und den sterbenden Schwan markieren. So einen Blödsinn will ich nicht sehen. Er hat eine Ansage gekriegt und hat es verstanden“, so Schmadkte.

Über Max Rinke

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