Ibisevic neidlos: „Von mir aus kann Leckie dieses Jahr Torschützenkönig werden…“

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München – Es läuft noch nicht rund in dieser Saison bei Hertha BSC. Dreimal erst trafen die Berliner – und dreimal hieß der Torschütze Mathew Leckie. Das etablierte Sturmduo Vedad Ibisevic und Salomon Kalou konnte in der Bundesliga noch keinen Treffer beisteuern. Neid kommt deshalb keiner auf – eine gewisse Unzufriedenheit aber schon.

Unzufriedenes Sturmduo

„Ich bin nicht zufrieden damit, bisher nicht getroffen zu haben – und Salomon ist es wahrscheinlich auch nicht“, gab Ibisevic im kicker zu. Der Bosnier verliert deshalb allerdings nicht die Nerven. „Die Saison ist ja noch jung. Wir müssen und werden noch Tore machen“, kündigte er an. Ibisevic erzielte in seinen ersten beiden Jahren bei der Hertha 22 Tore und sammelte zehn Assists. Sturmpartner Kalou kam seit 2014 auf 27 Treffer in 88 Partien.

Lange Flaute der beiden Angreifer

Das Duo wartet seit einiger Zeit auf ein Erfolgserlebnis: Ibisevic traf saisonübergreifend seit sieben Partien nicht mehr, Kalou kam in den vergangenen 13 Ligaspielen nur zu einem Tor. Zu wenig – für die Hertha und die Ansprüche der beiden Angreifer. Das vorne die null nicht steht, liegt bislang vor allem an Mathew Leckie. Der Australier ist die Überraschung der ersten Wochen, schließlich kam er mit der erschreckenden Bilanz von null Treffern in 30 Spielen vom FC Ingolstadt.

Neuer Goalgetter Leckie?

„Von mir aus kann Leckie dieses Jahr Torschützenkönig werden, da hätte ich nichts dagegen“, sagte Ibisevic ohne Neid. So wie aktuell soll es bei ihm und Kalou dennoch nicht weitergehen. „Wir werden“, kündigte der Goalgetter an, „unseren Job besser machen.“ Manager Michael Preetz macht sich um die Qualität des Sturmduos keine Sorgen: „Beide waren und sind sehr gut Stürmer. Dass sie wieder treffen, ist bei ihnen nur eine Frage der Zeit.“

Über Christopher Michel

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