Ingolstadt wirft Bayern Spionage vor

München- Rekordmeister Bayern München soll Aufsteiger FC Ingolstadt im Vorfeld des Bundesliga-Spiels am vergangenen Wochenende bespitzelt haben. Das Spiel gewannen die Münchner mit 2:0. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung waren dem Spitzenreiter die Freistoßvarianten der „Schanzer“ bekannt. Diese waren zuvor im eigentlichen Geheimtraining eingeübt worden.

Ingolstadt's Austrian head coach Ralph Hasenhuettl reacts after the German first division Bundesliga football match FC Cologne vs FC Ingolstadt 04 in Cologne, western Germany on September 25, 2015. AFP PHOTO / PATRIK STOLLARZ RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)
Ralph Hasenhüttl spielte von 2002 bis 2004 für die 2. Mannschaft des FC Bayern. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Hasenhüttl sauer

„Wir haben uns im Training viel zurechtgelegt, gerade was Freistöße angeht. Doch das war beim Gegner alles bekannt. Die Jungs von Bayern haben das alles gewusst – obwohl wir unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert haben“, beschwerte sich FCI-Coach Ralph Hasenhüttl im Boulevard-Blatt. „Wir haben gegen die beste Mannschaft gespielt, dir wir in dieser Saison getroffen haben“, lobte Guardiola den Aufsteiger. Ein Zitat zur möglichen Spionage-Affäre gibt es von ihm nicht.

Ingolstadt zuvor informiert

Dem Bericht zufolge hegen die Ingolstädter den Verdacht, dass ein Bayern-Mitarbeiter beim Training spioniert habe. Das Training sollte eigentlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die Werbebanden rund um das Trainingsgelände des FCI bieten kaum Schutz vor Späh-Attacken. Angeblich soll Ingolstadts Trainer über die Spionage sogar informiert worden sein: „Wir wussten schon vor dem Anpfiff, dass Bayern unsere Pläne kannte“, so Hasenhüttl. Woher er das wusste, ist allerdings offen. Für die Zukunft sieht der Trainer den Umzug ins Stadion als einzige Alternative.

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