Ismael muss wohl wieder um Job fürchten – Nachfolger in der Warteschleife?

München – Schicksalsspiel Teil 4 – klingt komisch, ist aber wohl so. Valerien Ismael stand wohl schon drei Mal davor, sein Amt als Trainer des VfL Wolfsburg zu verlieren, stets glückte unter Druck ein Erfolg. Nun muss Ismael wohl wieder punkten – gegen seinen Ex-Klub Werder Bremen.

Valerien Ismael beerbte im Herbst 2016 Trainer Dieter Hecking in Wolfsburg, muss nun aber selbst wieder um seinen Job kämpfen. Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Double-Sieger mit Bremen 2004

Mit Bremen wurde Ismael als Profi Double-Sieger 2004, nun steht am Wochenende das „Keller-Duell“ zwischen dem Tabellen-Vierzehnten und Tabellen-Sechzehnten an, beide Teams trennen nur drei Punkte. Die Sport-Bild nennt bereits mögliche Nachfolger für Ismael. So seien der erfahrene Huub Stevens – er rettete u.a. zwei Mal Stuttgart vor dem Abstieg – und Ex-Wolfsburg-Trainer Lorenz-Günther Köstner Optionen. Selbst Bruno Labbadia wird erneut genannt, auch wenn es angeblich Bedenken im Klub gebe, ob Labbadia ein Team auf lange Sicht zu einem Top-Team entwickeln könne. Zumindest beim HSV hat er bewiesen, eine Mannschaft kurzfristig vor dem Abstieg zu retten.

Auch Rebbe unter Druck

Manager Olaf Rebbe erklärte zur prekären Situation: „Ich weiß, was zu tun ist. Wir müssen auf alles schauen. Nur mitspielen genügt nicht, wir müssen auf den Punkt kommen. Wir werden alle Möglichkeiten, die wir haben,  voll ausschöpfen.“ Auch Newcomer Rebbe soll unter Druck im Verein stehen, angeblich plane der Klub, einen erfahrenen Sport-Geschäftsführer Rebbe womöglich vorzusetzen, wenn es beim VfL weiter sportlich nicht läuft.

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio