Nach zwei Spielen auf der Bank – Ist Fritz für Bremen tatsächlich „unverzichtbar“?

München – Clemens Fritz ist seit knapp zehn Jahren Spieler von Werder Bremen, führt die Mannschaft als Kapitän aufs Feld und hatte bis vor kurzem eine gefühlte Stammplatzgarantie. Dies hat sich scheinbar nun geändert.

Clemens Fritz könnte sich in zukünftig öfters neben dem Platz wiederfinden. Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images

Fritz fehlte wegen „physischer Probleme“ gegen Augsburg

Vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag 15.30) äußerte sich Bremens Trainer Nouri folgendermaßen über seinen Routinier: „Clemens ist für uns unverzichtbar. In welcher Form auch immer. Wir haben da mehrere Möglichkeiten…“. Möglich erscheint auch ein Platz auf der Ersatzbank, bereits gegen Bayern München und den FC Augsburg wurden dem 35-Jährigen Zlatko Junuzovic und Winter-Neuzugang Thomas Delaney vorgezogen, in Augsburg offiziell wegen physischer Probleme des Kapitäns: „Clemens war zehn Tage aus dem Training raus. Erst im Abschluss-Training war er wirklich beschwerdefrei. Wir haben die Entscheidung gemeinsam getroffen“, wird Alexander Nouri von der Bild zitiert.

Fritz sieht „keine Probleme“ mit seiner Rolle

Möglicherweise muss sich der Mann, der unter Nouris Vorgängern stets gesetzt war, nun daran gewöhnen, die Kollegen längere Zeit von der Ersatzbank aus zu unterstützen. Denn nicht nur die sportlichen Leistungen seiner Konkurrenten Junuzovic und Delaney sprechen gegen Strartelfeinsätze für Fritz, sondern auch die bald wieder vorhandene Konkurrenzsituation im zentralen Mittelfeld. Florian Grillitsch und Philipp Bargfrede stehen nach Verletzungen vor der Rückkehr in die Mannschaft. Fritz selbst sieht seine derzeitige Rolle gegenüber Bild gelassen: „Alex (Alexander Nouri, Anmerk. d. Red.) und ich sind im engen Austausch. Nur weil ich die Binde trage, heißt es ja nicht, dass ich auf jedem Fall auf dem Platz stehen muss. Es gibt da keine Probleme.“

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