Bundesliga

„Mitläufer“ – Kahn provoziert Götze

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München – Im zweiten Teil der News zum Interview von Oliver Kahn in der Bild am Sonntag geht es um Kritik an Mario Götze und dem vermeintlichen „Maulwurf“ beim FC Bayern. (Hier geht es zum 1. Teil der News)

Götze vom Potenzial auf Augenhöhe mit Messi

Eigentlich sieht Oliver Kahn Mario Götze auf einer Stufe mit den besten Fußballern der Welt. „Warum werden Lionel Messi und Cristiano Ronaldo ständig Weltfußballer?“, fragte Kahn in der Bild am Sonntag rhetorisch und gab die Antwort: „Weil sie ihr überragendes Können konstant abrufen.“

Und wie verhält es sich mit Götze? Kahn dazu: „Das gleiche kreative Potenzial hätte auch ein Mario Götze. Er ruft es aber zu selten ab, sodass er nicht in diese Sphären kommt.“ Götze, so Kahn, müsse sich nun entscheiden, „ob er die nächste Stufe erreichen möchte, oder ob es ihm reicht, das entscheidende Tor bei der Weltmeisterschaft in Brasilien geschossen zu haben.“ Kahn legte nach: Götze müsse sich die Frage stellen, ob er eine führende Rolle beim FC Bayern einnehmen wolle, oder „ob er eine Art ‚Mitläufer‘ sein möchte“.

Bildgalerie: Die Rekordmeister beim Rekordmeister

Derzeit besitzt Götze noch Trainingsrückstand nach einem erlittenen Muskelfaserriss. Sein letztes Bundesligaspiel hat der 23-Jährige beim 5:1-Sieg über Borussia Dortmund am 4. Oktober 2015 bestritten.

„Maulwurf“ womöglich ein Spieler-Berater

Kahn äußerte sich darüber hinaus zur „Maulwurf“-Affäre beim FC Bayern. Ein Spieler, der Interna der Presse verrate, gehöre entlassen, so Kahn. Es könne aber sein, dass der „Maulwurf“ gar kein Spieler des FC Bayern sei. „Es soll vorkommen, dass sich Spieler mit ihren Beratern oder sogenannten Freunden unterhalten, die bestimmte Aussagen dann weitertragen.“

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