„Abschaum“-Klage: kein Erfolg für Ribery vor Gericht

München – Der Bayern-Star hatte gegen eine Darstellung seiner Person in einem Buch geklagt. Jetzt hat er den Prozess verloren.

Bayern Munich's French midfielder Franck Ribery sits injured on the bench prior to the UEFA Champions League second-leg quarter-final football match Bayern Munich v FC Porto in Munich, southern Germany on April 21, 2015. AFP PHOTO / CHRISTOF STACHE (Photo credit should read CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images)
Spaßvogel macht Ernst. Franck Ribéry zieht vor Gericht, Foto: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

Begriff „Abschaum“ sei „objektiv“

Franck Ribery ist ein fröhlicher Mensch. Doch auch dem Franzosen, der immer einen Scherz auf Lager hat, wurde es jetzt zu bunt. In dem Buch „FC Gesindel“ (FC Racaille) wurde er neben Karim Benzema und Nicolas Anelka unter anderem als „Abschaum“ beschimpft. Der französische Buchautor Daniel Riolo schreibt in seinem Werk, die drei Fußballer seien „üble Kerle“ und „Gangster“.

5000 Euro Prozesskosten bleiben

Ribery wollte sich das nicht gefallen lassen und verklagte Riolo wegen Beleidigung. Doch der 45-jährige Autor behielt Recht. Das Gericht stuft die Analyse des Autors als „objektiv“ ein, wie jetzt die Bild berichtet. Selbst Sportministerin Bachelot hatte während der Weltmeisterschaft 2010 einige Nationalspieler als „Gangster“ bezeichnet. Für Ribery bleiben so am Ende nur die 5000 Euro Prozesskosten übrig.

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio

Diskutiere mit