Bundesliga

96-Boss Kind: „Abstieg wäre Niederlage für mich“

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München – Seit 18 Jahren lenkt Martin Kind die Geschicke von Hannover 96. Er führte den Traditionsverein von der Regionalliga zurück in die Bundesliga. Aktuell befinden sich die Niedersachsen auf dem letzten Tabellenplatz. Trotz Wechsel des Trainers und sechs Neuverpflichtungen wurde der Start in die Rückrunde verpatzt. Es setzte drei Niederlagen in Folge.


Kind flieht nicht vor Verantwortung

Der Abstieg wäre für Martin Kind eine Katastrophe. „Erst mal wäre der Abstieg für mich persönlich der Super­-GAU, das wäre desaströs, das muss ich wirklich sagen. Das wäre wie eine Niederlage für mich“, sagte Kind, der versicherte: „Aber ich fliehe nicht vor Verantwortung. Klar ist, dass wir alle notwendigen Korrekturen im Sinne des kurzfristigen Wiederaufstiegs durchführen würden.“

Nachdenklicher Klub-Chef

Ob er es bereue, heute vor 18 Jahren das Präsidentenamt in Hannover übernommen zu haben? Darauf antwortete Kind nachdenklich: „Ich weiß es nicht. Wir haben in den Jahren mit der Europa-League­-Teilnahme ja doch viel erreicht. Aber das Fußballgeschäft ist nun mal ein schwieriges Geschäft, zumal Sie von Sportdirektor, Mannschaftsplaner, Trainer und Mannschaft abhängig sind. Ob ich es noch mal machen würde? Dahinter würde ich auf jeden Fall ein großes Fragezeichen setzen.“

Vor Auswärtsspiel in Dortmund

Hannover 96 reist am Samstag zu Borussia Dortmund. Für den Letzten der Tabelle ein beinahe aussichtsloses Unterfangen gegen die beste Offensive der Bundesliga.

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