Bundesliga

Klaus Allofs über Wolfsburgs aktuelle Situation

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München – Der Rückrundenstart verlief als andere als gut für den VfL Wolfsburg. Nur einen Punkt aus zwei Spielen. Die letzten sechs Ligaspiele blieb man zudem ohne Erfolg. Geschäftsführer Klaus Allofs über die Ansprüche und zwei Nationalspieler.

In den kommenden Wochen keine Fehler erlauben

Klaus Allofs ist einer der „Macher“ beim VfL Wolfsburg. Zusammen mit Trainer Dieter Hecking steht er sinnbildlich für den Erfolg der letzten Jahre bei den Niedersachsen. Doch die momentane Situation in Wolfsburg mit Platz Sieben in der Tabelle beschäftigt auch den Ex-Bremer: „Bei den Ansprüchen, die wir haben, wir wollen uns wieder für die Champions League qualifizieren, ist die Bilanz natürlich erstmal ernüchternd gewesen. Das war zu wenig und das bedeutet natürlich, dass wir uns in den nächsten Wochen nicht mehr allzu viele Fehler erlauben können“, so Allofs zum Kicker.

Nur vier Punkte fehlen auf Leverkusen, die zur Zeit auf dem Champions-League Qualifikationsplatz stehen. Der 59-Jährige sieht jetzt die Mannschaft in der Pflicht. Physische oder psychische Probleme sieht er weniger: „Die Mannschaft ist in einer guten Verfassung, auch körperlich in einer guten Verfassung. Was jetzt natürlich dazukommt, ist, dass der Druck wächst. Überall wird man gefragt: ‚Könnt ihr eure Ziele erreichen?‘ und ‚Woran liegt das?‘ und das führt dazu, dass man jetzt eben wirklich gefordert ist.“

„Die Entwicklung war schon sehr rasant.“

Nach den Erfolgen in den letzten Jahren mit der Krönung des DFB-Pokalsieges 2015 sieht Allofs die Ziele für dieses Saison eher in der Leistungsbestätigung: „Die Entwicklung war schon sehr rasant und dann kann man nicht immer davon ausgehen, sowieso nicht in dem Tempo, dass es dann immer nochmal besser wird. Ziel muss es einfach sein sich da zu konsolidieren, diese Leistung dann zu festigen, darum geht es in dieser Saison in erster Linie.“

Nach dem Weggang von Starspieler Kevin de Bruyne zu Manchester City und Stammspieler Ivan Perisic kamen die Nationalspieler Andre Schürrle und Julian Draxler nach. Beide sind bisher noch nicht wirklich in Wolfsburg angekommen. Für den „Wölfe“-Geschäftsführer ist das nur mehr als verständlich: „Man muss diesen Spielern natürlich auch eine gewisse Zeit geben. Das haben wir bei Ivan Perisic oder Kevin (de Bruyne Anmerk. d. Red.) auch gemacht. Das war auch nicht vom ersten Tag an und von daher wäre es falsch jetzt zu sagen, es liegt nur an den Spielern.“

Trotzdem sind natürlich auch besonders diese Spieler gefordert, wenn es in den nächsten Wochen und Monaten um Punkte geht, damit das Ziel Champions League noch erreicht werden kann. Klaus Allofs hätte dann auch wieder was zu lachen.

 

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