Klose will Karriere fortsetzen

München – Miroslav Klose hat es wieder verpasst, seinen Torbann zu durchbrechen. Der 37-jährige Stürmer von Lazio Rom wurde beim Liga-Heimspiel gegen Chievo Verona am Sonntag in der 59. Minute eingewechselt und hatte keine nennenswerte Aktion, konnte sich aber über einen 4:1-Sieg seiner Mannschaft freuen.

ROME, ITALY - APRIL 12: Miroslav Klose of SS Lazio celebrates after scoring the team's second goal during the Serie A match between SS Lazio and Empoli FC at Stadio Olimpico on April 12, 2015 in Rome, Italy. (Photo by Paolo Bruno/Getty Images)
Miroslav Klose von Lazio Rom hat noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Foto: Paolo Bruno / Getty Images

Entscheidung soll nach der Saison fallen

Dadurch zog Lazio mit Sassuolo auf Rang acht der Serie A gleich. Im Mittelpunkt steht derzeit aber Kloses Zukunft, schließlich läuft sein Vertrag am Saisonende aus. Er habe noch keine Entscheidung getroffen, erklärte der Angreifer und sagte, Gerüchte um seinen möglichen Einstieg als Jugendtrainer in Deutschland seien „unbegründet“.

Klose müsse schauen, wie er sich am Ende der Saison körperlich fühle, „dann entscheide ich zusammen mit meiner Familie.“ Generell sei für ihn nicht die Frage, ob er noch spielen könne, „es ist nur die Frage, wo es für mich hingeht“, sagte er und verwies darauf, dass ihm „viele Türen“ offen stünden.

Klose fühlt sich fit

Beim Pokal-Viertelfinal-Aus gegen Juventus (0:1) am Mittwoch war Klose erstmals seit Mitte Dezember wieder in der Startelf gestanden. „Mir fehlt das Tor, aber da mache ich mir keine Sorgen. Das wichtige ist, dass ich wieder in Form bin, ich fühle mich fit“, sagte Klose, der in dieser Saison aufgrund mehrerer Verletzungen erst 15 Pflichtspieleinsätze vorweisen kann.

Klose fühlt sich in Italien weiterhin sehr wohl. „Das Leben, Wetter und Essen hier gefällt mir sehr“, erklärte er bei einem Schulbesuch in Rom und kam dort auch noch einmal auf seine Entscheidung zurück, die ihn nach Rom gebracht hatte. Er habe eine Erfahrung im Ausland machen wollen, erzählte er: „Lazio war der einzige Verein, der meiner Familie und mir das geboten hat, was ich gesucht habe. Heute, nach viereinhalb Jahren hier, bin ich überglücklich, diese Entscheidung getroffen zu haben.“

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