Bundesliga

Klubchef Schade kritisiert Bayer-Coach Schmidt

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München – Bei Bayer Leverkusen hängt nach drei Niederlagen in Folge der Haussegen schief. Klubchef Schade kritisiert Trainer Roger Schmidt, spricht ihm aber gleichzeitig eine Jobgarantie bis Saisonende aus.

Bremen-Spiel „absoluter Tiefpunkt“

Drei Pleiten in Folge, nur Platz sieben in der Liga – bei Bayer Leverkusen läuft es aktuell gar nicht rund. Nun schlägt auch Klubchef Michael Schade Alarm. Die Situation sei „sehr prekär“, die Niederlage gegen Bremen der „absolute Tiefpunkt“.

Drei Gründe für Talfahrt

Drei Gründe führt Schade für die Talfahrt an: „Erstens ist die Mannschaft nicht in der Lage, ihr normales Potenzial abzurufen“, sagte er dem Express. Dann kritisierte er den Trainer: „Zweitens hat sich Roger Schmidt durch sein Verhalten selbst, der Mannschaft und dem Verein geschadet. Das hat er selbst auch eingesehen. Vor allem junge Spieler brauchen in der Pause eine Ansprache – und das geht nicht, wenn der Trainer gesperrt ist“, meinte Schade und fügte hinzu: „Und drittens haben wir so viele Verletzte wie nie – und das soll keine Ausrede sein.“ Auf die Frage, ob man die Saison mit Schmidt beenden werde, antwortete Schade: „Ja.“

Schmidt zeigt Verständnis

Schmidt selbst hatte zuvor bereits Verständnis für die aufkommende Kritik gezeigt. „Der Trainer trägt natürlich die Gesamt-Verantwortung. Und wenn wir nicht da stehen, wo wir stehen wollen und nicht so spielen, wie wir wollen, dann ist es legitim, meine Arbeit zu hinterfragen“, sagte er. „Das tue ich selbst auch. Aber ich habe da ein reines Gewissen, weil ich alles mache, was ich machen kann.“

Über Carsten Ruge

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