Bundesliga

Stöger: Ingolstadt wahnsinnig schwer zu schlagen

am

München – Der Neunte empfängt den Zehnten. Im Duell zwischen Ingolstadt und Köln geht es für beide Teams darum, den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern. Mit einem Sieg und 33 bzw. 32 Punkten ließe sich die restliche Saison leichter angehen.

Kritik aus Hamburg immer noch Thema

FCI-Trainer Ralf Hasenhüttl beschäftigte vor der Partie noch immer die Vorwürfe aus Hamburg nach der Begegnung am Samstag. „Wir haben seit fast zwei Jahren keinen Platzverweis, unfair sind wir nie! Wir laufen viel und sind nah am Gegner“, sagte er. Es sei normal, dass man kein Lob bekomme, wenn man auswärts Punkte entführe, ergänzte Hasenhüttl und wehrte sich gegen das reine Kämpferimage seines Teams: „Wenn man uns nur aufs Kämpfen reduziert, tut man uns unrecht. Wir setzen spielerische Akzente und bekommen dafür auch Anerkennung.“ Gegen den 1. FC Köln muss er auf den verletzten Alberto Morales verzichten. Lob gab es für die Truppe aus der Domstadt. Schmadtke und Stöger händeln das beim 1. FC Köln hervorragend. Sie sind überzeugt von der Art und Weise, wie sie spielen“, sagte Hasenhüttl.

Nationalspieler Hector beim FC fraglich

Bei den Kölnern ist der Respekt vor dem Aufsteiger groß. „Es ist wahnsinnig schwer Ingolstadt zu schlagen. Ich habe großen Respekt vor dem, was in Ingolstadt abgeliefert wird. Sie machen viele Dinge richtig gut“, sagte Trainer Peter Stöger, der ein kampfbetontes Spiel erwartet. Nach zuletzt zwei Niederlagen will der FC wieder einen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. „Wir haben unsere Lehren daraus gezogen, was nicht so gut läuft. Die Mannschaft zeigt Charakter“, sagte Stöger. Sorge bereitet dem Österreicher Nationalspieler Jonas Hector, der sich eine Oberschenkelprellung zugezogen hat. „Wir hoffen, dass er fit wird, wollen aber kein Risiko eingehen“, erklärte er.

 

Über Carsten Ruge

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.