Köln will Modeste-Millionen mit Bedacht investieren – Mere-Poker geht weiter

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München – 30 Millionen Euro bleiben dem 1. FC Köln nach dem Verkauf von Anthony Modeste nach China wohl übrig. Eine Summe, die bei anderen Vereinen sehr gespannt wahrgenommen wird. Die Preise für neue Akteure steigen dementsprechend in die Höhe, wenn die Rheinländer anklopfen. Wird Jorge Mere so unbezahlbar?

Mere: Keine Einigung mit Gijon

Der Primera-Division-Absteiger Sporting Gijon verlangt für Mere wohl 14 Millionen Euro. So viel wollen die Kölner nicht bezahlen, auch wenn nach dem Abgang von Modeste ein gewisser Spielraum vorhanden ist. Nach spanischen Medienberichten bleibt Mere wohl in der heimischen ersten Liga. Der Versuch des Effzeh, ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption auszuhandeln, scheiterte ebenfalls.

Stöger will eingespieltes Team

So geht für Trainer Peter Stöger das Warten als weiter. Der Österreicher lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen und zeigt sich zufrieden mit dem Status quo. Die Mannschaft ist eingespielt, der Stamm ist zusammengeblieben und wurde mit Jannes Horn (VfL Wolfsburg) und Jhon Cordoba (FSV Mainz 05) verstärkt. Dennoch: Die Kölner brauchen mit Blick auf die Dreifachbelastung weitere Neuzugänge.

Uth-Verhandlungen auf Eis gelegt

Mark Uth wird keiner davon sein. Die TSG Hoffenheim will den Angreifer nicht verkaufen und riskiert, ihn nächste Saison ablösefrei zu verlieren. „Uth wird bleiben“, sagte TSG-Sportdirektor Alexander Rosen am Freitag auf einer Veranstaltung in Köln.

Über Christopher Michel

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