Kovac ganz cool vor Berlin-Rückkehr: „Kein großes Thema“

Niko Kovac blickt dem Verfolgerduell bei seinem Ex-Klub Hertha BSC Berlin am Samstag ohne die ganz besonderen Emotionen entgegen.

Nico Kovac freut sich auf das Duell mit Berlin (Photo by PIXATHLON/PIXATHLON/SID/)
Nico Kovac freut sich auf das Duell mit Berlin (Photo by PIXATHLON/PIXATHLON/SID/)

„Die Rückkehr nach Berlin ist für mich kein großes Thema. Ich bin Eintracht-Trainer und konzentriere mich auf diese Aufgabe“, sagte Kovac am Freitag.

Der 45-Jährige trifft bei der Partie auch auf seinen ehemaligen Mitspieler und jetzigen Hertha-Coach Pal Dardai. Freunde waren die beiden teaminternen Rivalen nie, doch der Respekt voreinander ist groß. „Wir hatten als Spieler einen gesunden Konkurrenzkampf auf einer professionellen und menschlichen Ebene“, meinte der gebürtige Berliner Kovac und fügte an: „Wir haben einige Gemeinsamkeiten. Ich freue mich, wenn ehemalige Fußballer den Sprung zum Bundesliga-Trainer schaffen.“

Kovac, der zwischen 2003 und 2006 zusammen mit Dardai bei Hertha spielte, hat derzeit personelle Sorgen in der Abwehr. In der Hauptstadt fallen der rotgesperrte David Abraham und der verletzte Jesus Vallejo (Muskelfaserriss) aus. Dafür rücken wahrscheinlich Makoto Hasebe und Michael Hector in die Dreierkette.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie will sich der Tabellenfünfte aus Frankfurt in Berlin wieder zielstrebiger präsentieren. „Wir haben bis jetzt am Limit gespielt. Jetzt lief es mal zwei Spiele nicht, deshalb müssen wir wieder an die Leistungsgrenze heran“, forderte Kovac. Die Hertha hat vor dem 22. Spieltag einen Punkt Rückstand auf die Hessen (35 Zähler).

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