Bundesliga

VfB-Coach Kramny setzt gegen Köln auf Tyton

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München- Nach seinem langen Ausfall lieferte sich VfB-Torhüter Mitch Langerak einen offenen Kampf mit Przemyslaw Tyton um den Stammplatz bei den Schwaben für den Rückrunden-Start. Jetzt legte sich Coach Jürgen Kramny fest: Tyton bleibt die Nummer eins.

Matchpraxis spricht für den Polen

„Tyton hat die Nase vorn, weil er mehr Matchpraxis hat,“ begründet Kramny seine Entscheidung zugunsten des Polen in der Sport-Bild. Mit dem Wechsel von Borussia Dortmund zum VfB Stuttgart wollte Mitch Langerak nach vielen Jahren als Ersatzkeeper zur Nummer eins bei einem Bundesligaklub aufsteigen. Daraus wurde zunächst nichts. In der Vorbereitung zog er sich einen Muskelbündelriss zu und fiel zum Saisonsart aus. Kurz darauf eine weitere Hiobsbotschaft für den Australier. Eine mit Wasser gefüllte Zyste im Knie machte eine Operation unumgänglich. Erst im November begann er mit leichtem individuellem Training. Przemyslaw Tyton hatte in der Zwischenzeit seine Chance genutzt. Er bestritt 15 Spiele in der Hinrunde und besitzt vorerst das Vertrauen des Trainers.

Tyton nicht fehlerfrei

Kramny machte aber zugleich deutlich, dass diese Regelung zunächst nur für das erste Spiel am Samstag in Köln gelte. „Wir haben erst mal eine Nummer eins für das erste Spiel. Danach ist es bei den Torhütern wie auf jeder anderen Position auch: Wir werden von Spiel zu Spiel weitersehen.“ Grund für die befristete Stammplatzgarantie des Polen waren seine nicht immer fehlerfreien Leistungen in der Hinrunde.. Nach einem schwachen ersten Spiel in Köln steigerte sich Tyton erst im weiteren Saisonverlauf. Am dritten Spieltag gegen Eintracht Frankfurt (1:4) flog er mit Rot vom Platz.

Langerak soll Spielpraxis in der U23 sammeln

Langerark soll zu Beginn der Rückrunde zunächst Spielpraxis in der U 23 sammeln. „Er ist super zurückgekommen und macht einen tollen Eindruck“, zeigt sich Kramny durchaus angetan von den Leistungen des Australiers. Patzt Tyton bei den Profis, dürfte sich für Langerak die Chance auf den Posten im VfB-Tor bieten.

Über David Reininghaus

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