Nationalmannschaft

Schweinsteiger wehrt sich gegen öffentliche Kritik

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München – Bastian Schweinsteiger ist in den letzten Tagen mächtig in die Kritik geraten und wurde von verschiedenen Experten scharf angegangen. In Deutschland wird diskutiert, ob der WM-Held von 2014 überhaupt noch gut genug für die Nationalmannschaft sei! Der Betroffene wehrt sich jetzt gegen die kritischen Stimmen.

Schweinsteiger vor Rückkehr nach Verletzung

Bastian Schweinsteigers Zeit in der Reha steht kurz vor dem Ende, in zehn Tagen möchte der Mittelfeldspieler mit Ball am Fuß trainieren. Der Heilungsverlauf nach dem Innenbandabriss benötigte Zeit, im März möchte der 31-Jährige allerdings wieder im Trikot von Manchester United auflaufen. Seinen Kritikern, die an ihm zweifeln und sogar seine Teilnahme an der Europameisterschaft in Frankreich in Frage stellen, antwortete er bei Bild trocken: „Wenn die EM jetzt nicht kurzfristig auf Anfang März vorverlegt wird, dann sieht es sehr gut aus. 0,00 Prozent somit, um Ihre Frage zu beantworten.“

Kritik ist „marktschreierisch“

Schweinsteiger zeigte sich über die Wucht der Kritik überrascht. Er habe immerhin 27 Pflichtspiele für die Red Devils bestritten und im September noch, beim Länderspiel gegen Polen in Frankfurt, „hörte ich von vielen Experten, dass die erste Halbzeit wohl eine der besten Halbzeiten der deutschen Nationalmannschaft aller Zeiten waren. Da sind mir die Fragen jetzt zu marktschreierisch.“ Auf Oliver Kahns Worte – er sagte: Es macht keinen Sinn, Leute wegen ihrer Vergangenheit aufzustellen – entgegnete der Weltmeister nur: „Der Bundestrainer würde in meinem Fall und in jedem anderen Fall die Entscheidung treffen, die er für richtig hält. Die Spieler stellen sich nicht selbst auf.“

Schweinsteiger rechtfertigt Dubai-Aufenthalt

Lothar Matthäus merkte in seiner Sport-Bild-Kolumne an, dass es zu seiner Zeit nicht üblich gewesen sei, die Reha in Dubai zu verbringen. Schweinsteiger konterte: „Bei Verletzungen während der Winterzeit tendieren mittlerweile viele Vereine dazu, den Spielern anzubieten, in wärmere Regionen für den Start der Reha zu reisen. Das war also ein ziemlich normaler Vorgang.“ Der 114-fache Nationalspieler möchte auch noch diesen kontinentalen Titel gewinnen und richtete den Fokus bereits auf das Turnier: „Ich kann keinen Titel versprechen, aber ich verspreche, dass wir als Mannschaft alles dafür tun werden, um Europameister zu werden.“

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