Bundesliga

Labbadia: „Habe beim VfB viel erreicht“

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München- Trotz der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München gibt die gute Leistung dem Hamburger SV Anlass zum Optimumus. Im Interview mit der Sport-Bild forderte Trainer Bruno Labbadia Selbstvertrauen von seinen Spielern ein und er sprach vor dem Duell gegen den VfB Stuttgart über seine Zeit als Coach der Schwaben.

Gespräch mit Guardiola

„Wir waren in der Hinrunde auch schon mal weiter als jetzt“, stellte HSV-Trainer Bruno Labbadia einen Rückschritt seiner Mannschaft fest. Verantwortlich dafür seien vor allem die verletzungsbedingten Ausfälle. Es seien „oft keine großen Sachen, aber immer wieder andere Spieler, die fehlten. Die Wechsel haben uns vor Probleme gestellt“, erklärte er. Ein selbstbewusstes Auftreten der Mannschaft ist für Labbadia ein Erfolgsfaktor. „Wir sind mit Niederlagen nicht zufrieden. Aber ich möchte, dass die Mannschaft an sich glaubt. Es ist gut, dass die Spieler wissen, gegen jeden gewinnen zu können, wenn sie ihren Plan umsetzen“, sagte er nach der guten Leistung beim 1:2 zum Rückrunden-Auftakt gegen Bayern. Auch Pep Guardiola sehe beim HSV eine Weiterentwicklung, so Labbadia über die Inhalte eines Gesprächs mit dem Katalanen.

Samstag gegen Ex-Klub Stuttgart

Am Samstag spielen die Hamburger bei Labbadias Ex-Klub VfB Stuttgart. Dort brauche man „neue Lösungen“ für einen Sieg. „Der VfB steht hinter uns, wir wollen ihn auf Distanz halten“, meinte der 49-Jährige. Es sei erkennbar, dass man „unter schwierigen Umständen viel erreicht“ habe, so Labbadia über die Zeit bei den Schwaben. „Klassenerhalt geschafft durch 30 Punkte in der Rückrunde, danach Europa League erreicht mit Platz sechs, ein Jahr später über die Teilnahme am Pokalfinale“, zählte er auf. „Und das, obwohl immer mehr gespart wurde“, verwies er auf die wirtschaftlichen Bedingungen. Von 2010 bis zu seiner Entlassung 2013 trainierte er den VfB.

Besondere Beziehung zum HSV

Labbadia sprach auch über seine Vertragsverlängerung beim HSV. Die angespannte finanzielle Situation sei nicht der Grund, warum er den Kontrakt nur um ein Jahr verlängert habe. „Das hat mit meiner Beziehung zum HSV zu tun gehabt. Ich brauche hier keine Sicherheit, habe mich klar zum Klub bekannt“, sagte der HSV-Coach über die Hintergründe.

HSV als Schnäppchenjäger?

Labbadia hofft darauf, dass der Klub in Zukunft vermehrt junge Talente an Land ziehen kann. „Wir müssen da hinkommen, dass wir ein Talent holen können, wenn es auf den Markt kommt.“ Ob der HSV Chancen auf Top-Talente habe? „Das denke ich schon. Weil sie bei uns die Chance haben zu spielen.“ Er schränkte aber auch ein: „Nur ist es auch so, dass ein Top-Talent teurer ist als ein gestandener Spieler mit 25 oder 26, der mal ein Jahr nicht so zum Zug gekommen ist.“ Man müsse daher auch auf Spieler schauen, die woanders unterschätzt würden, so Labbadia.

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Über David Reininghaus

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