Leverkusen dreht die Partie in Darmstadt

München – Nach einer Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit gewann Bayer Leverkusen beim Aufsteiger Darmstadt 98 mit 2:1.

Bayer Leverkusen verbesserte sich auf den dritten Tabellenplatz. (Foto: DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images)
Bayer Leverkusen verbesserte sich auf den dritten Tabellenplatz. (Foto: DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images)

Drei Veränderungen bei Leverkusen

Nach dem Auswärtssieg in Hoffenheim veränderte Lilien-Trainer Dirk Schuster seine Mannschaft nur auf einer Position. Tobias Kempe rückte für Konstantin Rausch in die Startformation. Auf der anderen Seite nahm Roger Schmidt drei Veränderungen vor. Während Calhanhoglu und Hilbert auf der Ersatzbank saßen, fehlte Chicharito aus gesundheitlichen Gründen. Dafür standen Frey, Brandt und Mehmedi in der ersten Elf.

Darmstadt führte zur Halbzeit

Die Werkself versuchte in der ersten Halbzeit mit spielerischen Elementen Akzente zu setzen. Dagegen schienen die Gastgeber auf den schwer bespielbaren Rasen am Böllenfalltor besser vorbereitet zu sein. Der Aufsteiger setzte wie gewohnt auf die kämpferischen Elemente, operierte mit langen Bällen und kaufte Bayer Leverkusen zunehmend den Schneid ab.

Nach einem langen Einwurf von Jungwirth kam Rosenthal zum Torabschluss, den Leno abprallen ließ – Sandro Wagner war mit dem Kopf zur Stelle und erzielte in der 28. Minute den Führungstreffer für den Aufsteiger. Drei Minuten später scheiterte Niemeyer mit einem Distanzschuss hauchdünn. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte Leverkusen große Schwierigkeiten mit den Lilien.

Leverkusen drehte die Partie

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit fiel der Werkself kein Mittel gegen die intensive Leistung von Darmstadt 98 ein. Erst mit der Einwechslung von Hakan Calhanoglu kam ein frischer Wind in die Mannschaft von Roger Schmidt. Einen Calhanoglu-Freistoß köpfte Sulu (62.) beim Klärungsversuch unglücklich ins eigene Tor. Der Ausgleich setzte neue Kräfte frei. Leverkusen drückte aufs Gas und und drehte das Spiel in der 77. Minute: Darmstadt konnte im eigenen Strafraum nicht klären, Kießling bediente Brandt und der 19-Jährige vollendete ohne Probleme.

Die kampfbetonte Partie wurde in der Schlussphase immer hektischer. Innerhalb von nur acht Minuten verteilte Schiedsrichter Dr. Jochen Drees sechs Gelbe Karten. Die Werkself setzte am Ende auf Konter und brachte den knappen Auswärtssieg so über die Zeit.

Spielerwechsel:

Darmstadt:

69. Vrancic für Rosenthal
80. Platte für Gondorf
87. Rausch für Kempe

Leverkusen:

57. Calhanoglu für Frey
80. Ramalho für Brandt
80. Papadopoulos für Bellarabi


Zuschauer: 16.800


Gelbe Karten: Gondorf (5. gelbe Karte), Rosenthal, Sulu (5. gelbe Karte), Heller (5. gelbe Karte), Niemeyer (5. gelbe Karte), Rausch (5. gelbe Karte) – Wendell, Ramalho


Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees

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