Bundesliga

Leverkusen rechnet mit Abschied von Chicharito

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Düsseldorf – Die Verpflichtung des Mexikaners Chicharito hat sich für Bayer Leverkusen als Volltreffer erwiesen. In 23 Pflichtspielen erzielte der Stürmer bislang 21 Tore. Der Werksklub profitiert aber nicht nur sportlich, sondern auch abseits des Platzes. 

Doppelpack im Heimspiel

Am Samstag schnürte der Mexikaner einen Doppelpack gegen Hannover 96 und war so an Leverkusens ersten Heimsieg des neuen Jahres maßgeblich beteiligt. Die Verantwortlichen reiben sich in doppelter Hinsicht die Hände, da sie auch im Bereich der Vermarktung enorm profitieren.

Erfolgreiche Internationalisierung

Beim Sportbusiness-Kongress SpoBiS in Düsseldorf berichtete Jochen A. Rotthaus, Direktor Marketing und Kommunikation bei Bayer Leverkusen, dass die starken Leistungen des Mexikaners dazu beitragen die Internationalisierungsstrategie des Klubs voranzutreiben: „Wir sind in Mexiko im Gespräch, können es nutzen und potenzielle Sponsoren für uns gewinnen.“

Viele Fans aus Mexiko

Es ist zu beobachten, dass derzeit etwa 20 Prozent der Fans, die die Social Media Kanäle von Bayer Leverkusen abonnieren, aus Mexiko kommen: „Natürlich lechzen die Menschen in Mexiko nach jedem O-Ton und jedem Foto von Chicharito. Es ist schön, wenn er Tore schießt, das Sportliche funktioniert und wir dazu qualitativen Content von ihm in die Kanäle rein nehmen können und es angenommen wird. Das ist ein Glücksfall“, sagte Rotthaus.

Planungen für die Zeit nach Chicharito

Die starken Leistungen von Chicharito sorgen allerdings auch dafür, dass der Mexikaner Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen weckt. Mit einem Abschied des Mexikaners beschäftigt sich Bayer Leverkusen offenbar bereits: „Wir müssen den Chicharito-Effekt so gut es geht mitnehmen, uns aber gleichzeitig für eine Zeit nach Chicharito wappnen. Es kann ja sein, dass er nicht mehr so lange bei uns bleibt, sondern uns nach Auslauf seines Vertrags (bis 2018; Anm. d. Red) verlässt“, so Rotthaus. Laut Medienberichten soll es bereits Interessenten aus England geben.

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Über Marcel Pramschüfer