Bundesliga

Lezcano beteuert: „Bin kein Hitzkopf“

am

München-Dario Lezcano ist mit einer Ablösesumme von geschätzt 2,5 Millionen Euro der teuerste Spieler in der Geschichte des FC Ingolstadt. Im Interview mit der Sport-Bild sprach er über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Spielweise der „Schanzer“ und seinem Ex Klub Luzern. Außerdem erklärte er, in welchem Moment er über sich selbst erschrocken war.

20-Minuten-Pressing unter Babbel

„In Luzern haben wir unter Trainer Markus Babbel auch viel gepresst“, erklärte der Nationalspieler Paraguays. Dann schränkte er ein: “Aber meistens nur 20 Minuten lang. Hier machen wir das über das ganze Spiel! Tore schießen ist schwerer in unserem System. Aber ich habe Spaß. Dieses Jahr geht es für uns nur um den Klassenerhalt.“ Für den Klassenerhalt sei er bereit aufs Knipsen zu verzichten, erklärte der Neuzugang. „Mister Hasenhüttl verlangt von uns pausenloses Anrennen des Gegners, auch wir Stürmer sind viel in die Defensivarbeit eingebunden“, so Lezcano über die FCI-Taktik.

Lezcano über sich selbst erschrocken

In der Schweiz wurde er in der Hinrunde für acht Spiele wegen eines versuchten Kopfstoßes gegen einen Schiedsrichter gesperrt. Diese Aktion habe ihn selbst erschrocken, erklärte er und beteuerte: „Normalerweise lache ich, wenn ich mit einer Schiedsrichter-Entscheidung nicht einverstanden bin. Ich bin kein Hitzkopf. Es war ein großer Fehler, für den ich mich entschuldigt habe.“ Doch auch in der Bundesliga hatte er bereits ein „Problem“ mit einem Schiedsrichter. „In Dortmund wurde mir ein Treffer verweigert“, beklagte er.

[dppv_emotions]

Über David Reininghaus

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.