Linke ist auf Stürmer-Suche

München – Der FC Ingolstadt hat sich schnell im Fußball-Oberhaus akklimatisiert. Die Schanzer rangieren vor der abschließenden Partie der Hinrunde mit 20 Zählern auf Position elf der Tabelle. Manager Thomas Linke zieht im Interview mit dem kicker ein zufriedenes Fazit.

Thomas Linke erwartet eine schwere Rückrunde für den FC Ingolstadt. Foto: Gary M. Prior Getty Images
Sportdirektor Thomas Linke, einst Vize-Weltmeister 2002 mit Deutschland, erwartet eine schwere Rückrunde für den FC Ingolstadt. Foto: Gary M. Prior / Getty Images

Linke strebt Erfolgserlebnis im letzten Spiel an

„Grundsätzlich positiv. Wir sind in der Liga angekommen und haben gesehen, dass wir mit unserer Art Fußball zu spielen jedem Gegner Probleme bereiten können“, hofft der frühere Verteidiger des FC Bayern auf ein Erfolgserlebnis zum Jahresabschluss: „Die Hinrunde ist noch nicht zu Ende. Für uns ist jedes Spiel wichtig, und wir werden alles hineinwerfen, um gegen Leverkusen weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu holen.“

Klassenerhalt bleibt das Ziel

Der Vorsprung des Bundesliga-Neulings auf einen Relegationsplatz ist mit sechs Zählern größer als der Abstand zu den internationalen Tabellenplätzen. Für Manager Linke allerdings kein Grund, die Saisonziele zu ändern. „Unser Ziel ist und bleibt es, am Saisonende über dem Strich zu landen. Zumal es in der Rückrunde noch einmal schwieriger für uns wird, zu punkten“, weiß Linke, dass sich die Kontrahenten auf den FCI-Fußball einstellen werden.

Tobias Levels (links) und Marvin Matip halten die Abwehr des FCI zusammen. Im Angriff soll mehr Duchschlagskraft her. Foto: Norbert Schmidt Getty Images RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID THE IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050 (Photo credit should read NORBERT SCHMIDT/AFP/Getty Images)
Tobias Levels (links) und Marvin Matip halten die Abwehr des FCI zusammen. Im Angriff soll mehr Duchschlagskraft her. Foto: Norbert Schmidt Getty Images

Verstärkungen sollen her

Um noch erfolgreicher zu sein, peilt Linke die Aufbesserung des Kaders an. Allerdings sollen nur punktuelle Verstärkungen vor allem für mehr Torgefahr sorgen. Namen will er nicht kommentieren. Angreifer Guido Burgstaller vom 1. FC Nürnberg soll ein Thema sein. Mit elf Treffern weist der Aufsteiger die ungefährlichste Offensive auf. „Klar hätten wir gerne das eine oder andere Tor mehr auf unserem Konto. Aber man muss sehen, wie intensiv unsere Stürmer gegen den Ball arbeiten. Da ist es klar, dass ihnen vor dem Tor oft die Konzentration fehlt“, kennt Linke die Gründe für die geringe Ausbeute.

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