Bundesliga

Löw übt Selbstkritik nach Großkreutz-Schelte

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München – Die öffentliche Schelte vom Bundestrainer für Kevin Großkreutz saß fest: Jögi Löw hatte den Stuttgarter Neuzugang öffentlich für sein Verhalten bei seinem ehemaligen Club Galatasaray Istanbul kritisiert und eine Nominierung des Spielers für die Nationalmannschaft im Hinblick auf die EURO 2016 ausgeschlossen. Am Freitagabend gab sich Löw bezüglich des Vorfalls selbstkritisch. 

 

„Es war ein bisschen unglücklich“

In einem Interview hat Joachim Löw seine Art und Weise des Umgangs mit Großkreutz bedauert. „Es war ein bisschen unglücklich, was ich da gemacht habe. Dass ich bei einem Empfang da ein drüber gesprochen habe, war kein guter Stil, das muss ich wirklich sagen“, äußerte Löw in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern München in der ARD. Doch die Aussagen an sich bereute der Bundestrainer nicht.

Einstellung bei Galatasaray in der Kritik

Löw hatte den polarisierenden Verteidiger aufgrund seiner Arbeitseinstellung bei seinem Ex-Verein in Istanbu mit den Worten: „Ich habe nur begrenzt Verständnis dafür, wie er mit seiner Karriere umgegangen ist“, während des Neujahrsempfangs der DFL kritisiert und eine Nominierung von Großkreutz in für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich ausgeschlossen. „Ich hätte es anders lösen können – aber ich bin schon der Meinung“, sagte Löw, sprach dem Mann vom VfB Stuttgart aber Mut zu: „Kevin Großkreutz ist ein guter Spieler, ich hoffe, dass er es beim VfB schafft. Aber er hat ein Jahr nicht gespielt und es gibt bei uns andere Spieler, die vielleicht auch die Qualität haben und vielleicht noch mehr Perspektive.“

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