Bundesliga

Maroh knöpft sich Ujah vor

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München – Das Theater zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1. FC Köln geht in die nächste Runde. Jetzt melden sich FC-Spieler Dominic Maroh und Werder-Manager Thomas Eichin zu Wort.

Maroh keilt zurück

Nach der Attacke von Ujah („In meinen drei Jahren in Köln war Maroh der einzige komische Spieler, den niemand im Kader verstanden hat.“) hat Maroh im Gespräch mit der Bild-Zeitung Stellung bezogen. „Ujahs Aussagen sind so unsinnig und vor allem inhaltlich falsch, dass sie es nicht Wert sind weiter darauf einzugehen. Auf das Niveau eines öffentlichen Schlagabtausches mit Ujah verzichte ich gerne“, sagte der Verteidiger.

Stöger unterstützt Maroh

Unterstützung bekam Maroh von seinem Trainer Peter Stöger: „Maroh ist ein feiner Kerl. Seit ich hier bin, hatte ich nie ein Problem mit ihm.“ FC-Sportchef Jörg Schmadtke erklärte: „Tonys Aussagen sind für mich absolut unverständlich – vor allem, wenn sie nicht direkt nach Schlusspfiff unter Einfluss der Emotionen gefallen sind. Damit tut er sich keinen Gefallen und ich glaube nicht, dass er da gut beraten war.“ Maroh selbst legte noch nach: „Abschließend sei es mir gestattet zu sagen, dass sich niemand um meine Rolle innerhalb des Teams und um das Verhältnis zu den FC-Fans sorgen muss – erst recht nicht Anthony Ujah.“

Eichin kritisiert Kölner Clubführung

Bremens Manager Thomas Eichin knöpfte sich dagegen die Kölner Verantwortlichen vor. „Wir müssen nicht anfangen, jede einzelne Szene zu bewerten und den Schiri dazu bewegen, irgendeinen zu befragen. Und sich hinter beschweren, warum er nicht gefragt hat. Das ist Unsinn. Das ist mehr als lächerlich. Was soll der Blödsinn?“, sagte er der Bild-Zeitung.

„Eierköppe“-Spruch von Schmadtke sorgt für Ärger

Hintergrund: Beim 1:1 zwischen Werder und den Domstädtern hatte Schiedsrichter Guido Winkmann bei einer strittigen Eckballsituation den Kölner Osako befragt. Kurz darauf gab Winkmann einen fraglichen Strafstoß für die Gastgeber, ohne den vermeintlich gefoulten Ujah zu befragen. Dies hatten die Kölner scharf kritisiert. Eichin: „Am besten, es gibt einen Lügendetektor. Und einen Telefonjoker. Wo geht das los? Der Schiri soll entscheiden, was er sieht. Wenn er sich nicht sicher ist, ist es in Ordnung, dass er fragt. Aber wir sollten keine Diskussionsrunde aus jedem Spiel machen.“

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