Bundesliga

Matthäus schießt scharf gegen Guardiola

am

München- In seiner Sport-Bild-Kolumne erhebt Rekordnationalspieler Lothar Matthäus schwere Vorwürfe gegenüber Pep Guardiola. Der Trainer des FC Bayern würde zwar mit dem Kopf die Mannschaft noch lenken, er sei aber mit dem Herzen nicht dabei, behauptet der der 54-Jährige. Ohnehin sei Guardiolas Verhalten oft gespielt. Der Sky-Experte glaubt außerdem, der Katalane würde sich gedanklich schon mit der Kaderplanung bei Manchester City befassen.

Guardiolas Verhalten nur Show?

„Echte Liebe war es zwischen Pep Guardiola und den Bayern-Profis nie“, behauptete der 150-malige deutsche Nationalspieler in der Sport-Bild. „Die Super-Super-Sprüche des Spaniers, sein Tätscheln und Umarmen war vor allem viel Show“, so Matthäus in seiner Kolumne. Guardiola würde sein Team „mit dem Kopf“ führen, sein Nachfolger Carlo Ancelotti lenke eine Mannschaft „auch mit dem Herzen“.

Matthäus: Götze und Ribery profitieren von Trainerwechsel

Matthäus zufolge leiden vor allem Götze und Ribery unter der Art des Katalanen. „Götze braucht einen Trainer, der ihn nicht nur mal in den Arm nimmt, sondern das wie einst Klopp auch ehrlich meint“, kritisierte er Guardiola. Auch Ribery werde von einem Trainerwechsel zu Ancelotti profitieren, da der Franzose unter dem Italiener mehr Freiheiten bekommen werde, prophezeite Matthäus.

Guardiola gedanklich bei City?

Abschließend warf der Ex-Bayern-Spieler dem aktuellen Trainer vor, dass er gedanklich sich nicht mehr voll auf den FC Bayern einlassen könne. „Guardiola kann erzählen, was er will: Die Kaderplanung für Manchester City ist zu wichtig, als dass er mit seinem Kopf zu hundert Prozent bei Bayern sein könnte“, meinte Matthäus. Heftige Vorwürfe gegen Guardiola, der allgemein als Perfektionist und akribischer Arbeiter gilt.

[dppv_emotions]

Über David Reininghaus

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.