Bundesliga

Matthäus spottet über Heldt

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München- In seiner Sport-Bild-Kolumne hat Lothar Matthäus die Arbeit von Manager Horst Heldt auf Schalke kritisiert. Der voraussichtliche Manager-Wechsel im Sommer von Heldt zum Mainzer Christian Heidel sei für ihn daher nachvollziehbar. Laut dem Rekordnationalspieler habe Heldt bereits jetzt keine Macht mehr auf Schalke.

Tönnies lenkt Schalke

Für Matthäus ist es „alles andere als unproblematisch“, dass der voraussichtliche Wechsel auf der Schalker Manager-Position erst im Sommer vollzogen werde. Höchstwahrscheinlich soll der Mainzer Christian Heidel den Posten von Horst Heldt besetzen, der den Klub nach dieser Saison definitiv verlassen dürfte. Dass – seiner Beobachtung nach – Klub-Boss Clemens Tönnies derzeit die Entscheidungen treffe, bringe „kuriose Konstellationen“ mit sich, so Matthäus.

Bestimmt Heidel hinter den Kulissen?

Heidel flüstere Tönnies einen Namen zu, dieser leite die Information an Noch-Manager Heldt weiter, stellt sich der Kolmnist ein mögliches Szenario vor. Er frage, sich ob dieser dann auch die Vertragsverhandlungen ausführen dürfe. „Oder macht das hinter den Kulissen schon Heidel, und Heldt ist nur noch der Kurier, der die ausgehandelten Verträge für die fehlende Unterschrift und das Foto für die Klub-Website zustellt?“, zweifelte er an Heldts Handlungsfähigkeit. Weiterhin belustige ihn die Vorstellung, „dass Heldt bei Tönnies nachfragen muss, ob Heidel will, dass er die auslaufenden Verträge von Joel Matip oder Roman Neustädter verlängert.“

Matthäus: Zu viele Fehleinschätzungen von Heldt

Am Wirken von Horst Heldt bei den Gelsenkirchenern lässt Matthäus kein gutes Haar. Der Noch-Sportvorstand könne noch so oft auf die tollen Zahlen verweisen. „Seine positive Transfer-Bilanz haben Heldt die millionenschweren Verkäufe von Manuel Neuer und Julian Draxler gerettet, für die er nichts kann“, geringschätzte er die Arbeit von Heldt. Mattthäus kritisierte zudem die Verpflichtung von Ex-Trainer Di Matteo und des kürzlich zum AC Mailand gewechselten Kevin-Prince Boateng. Über diese „Fehleinschätzungen“ sei Heldt „am Ende folgerichtig auch gestolpert“.

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