Medien: BVB interessiert an Niklas Stark – Hertha bietet Vertragsverlängerung an

München – Seit seinem Wechsel im Sommer 2015 vom 1.FC Nürnberg zu Hertha BSC hat sich Niklas Stark kontinuierlich weiterentwickelt, er ist mittlerweile Stammspieler bei den Hauptstädtern. Seine Leistungen haben nun offenbar Borussia Dortmund auf den Plan gerufen.

Niklas Stark wird wohl noch längere Zeit das Trikot von Hertha BSC tragen. Foto: Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images

BVB-Scout im Hertha-Trainingslager

Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll Borussia Dortmund einen Scout ins Hertha-Trainingslager auf Mallorca geschickt haben, um Niklas Stark zu beobachten. Der Ex-Nürnberger sei einer der Kandidaten zur Verstärkung der nicht immer sattelfesten schwarz-gelben Defensive. Diese scheinbare Wertschätzung des flexiblen Defensivspielers hat der BVB aber nicht exklusiv. So lobte Hertha-Trainer Pal Dardai unlängst: „Niklas hat sich super entwickelt, ist mit seiner Schnelligkeit enorm wichtig fürs Team, kann im defensiven Mittelfeld und in der Innenverteidigung spielen“ – und stellte Stark eine Einsatzgarantie für das nächste Spiel aus: „Stand jetzt wird er in Leverkusen auf jeden Fall spielen. Er hat sich hier auch im Trainingslager sehr stark präsentiert“, so der Ungar gegenüber der Bild.

Vertragsgespräche sollen bald geführt werden

Der so gelobte freute sich über die Einschätzung seines Trainers und sieht das Trainingslager als weiteren positiven Schritt in seiner Entwicklung: „Ich spüre das Vertrauen des Trainers, das ist überragend und gibt mir viel Selbstvertrauen. Das Trainingslager hat mir sehr geholfen.“ Da verwundert es nicht, dass sich der gebürtige Franke durchaus noch einen längeren Aufenthalt in Berlin vorstellen kann: „Ich fühle mich in Berlin wohl. Jeder weiß, dass ich für Vertragsgespräche offen bin.“ Geht es nach den Hertha-Verantwortlichen, so sollen aus Vorstellungen bald Fakten werden, wie Manager Michael Preetz betonte: „Es ist schön, wenn sich Niklas vorstellen kann, länger in Berlin zu bleiben. Wir können uns das auch vorstellen, wir werden demnächst in Berlin reden.“

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